Standards setzen, denen andere folgen.

Die wilden Anfänge: Nicht immer rot, aber immer wild!

Von 0 auf 100 in weniger als 3 Sekunden: Peter Schlitt und Peter „Pedro“ Böhm starten das Projekt ROTWILD. Das Geschwindigkeit nicht immer alles ist, zeigt sich bei den ersten Rahmen: So kommen die Downhiller in einem schönen Altrosa statt in ROTWILD Rot, weil im RAL Fächer der falsche Farbton gewählt wird. Letztlich zeigt sich aber erst im Chaos, wer ein echter Meister ist: Stefan Herrmann wird auf einem unfertigen Rad Downhill Weltmeister und ROTWILD gewinnt den renommierten RedDot Design Award. Mit Fiat holt man sich einen großen Namenssponsor und mit Regina Stiefl eine Mountainbike-Weltcup Siegerin für das Rennsport-Team. Zwar sorgt ihr Playboy Auftritt für großen Wirbel, aber die Verhandlungen mit den Italienern werden danach deutlich einfacher. Woran das nur liegen mag? Viva Italia – gilt auch für die Fertigung. ROTWILD verlegt die Produktion nach Italien. Kulinarisch ohne Frage eine gute Entscheidung: Pasta und Espresso sind exzellent. Ansonsten herrscht meist Bella Figura: Optisch sind die Rahmen zwar immer ein Hingucker, aber leider weiß man nie, wann sie geliefert werden.

Zu den Jahren 1996 bis 2001

Angekommen in der Realität: Erfolg braucht mehr als innovative Räder.

Um erfolgreich zu sein, braucht es aber mehr als innovative Fahrräder. Die zwei Ingenieure öffnen sich neuen Themen - nicht ganz freiwillig: Man setzt auf Spezialisten in Sachen Markenführung, Vertrieb und Controlling. Peter Schlitt muss sich entscheiden: Rahmen zeichnen oder Geschäfte führen. Die Produktion wird aus technologischen Gesichtspunkten von Italien nach Tawain verlagert und man startet die eigene Montage von Kompletträdern am Standort in Deutschland.

Zu den Jahren 2002 bis 2006

Aufbruch zu neuen Ufern: Rot kann auch mal grün sein.

Man fokussiert sich auf die Stärken und gewinnt: das Topeak Ergon Team. Das beweist, dass man mit ROTWILD Serienrädern auch Weltmeister werden kann – mehrfach sogar. An der grünen Farbe der Räder liegt es sicherlich nicht. Sturm und Drang keimt auf oder die Frage: Was ist nur aus den wilden Zeiten geworden? R.E.D. (= ROTWILD Extreme Department) wird aus der Wiege gehoben. Jung, extrem, für große bzw. tiefe Sprünge geeignet, soll die Linie die Jugend begeistern – oder doch die eigene zurückholen? Als Markenbotschafter wird Richie Schley, Freeride Legende und MTB Pionier, verpflichtet. R.E.D geht, Richie bleibt – und unterstützt von nun an ROTWILD.

Zu den Jahren 2007 bis 2012

Jetzt wird durchgestartet: ROT & WILD zeigt, wofür das Herz schlägt.

Böse Zungen behaupten, der fragile Hirsch im Logo wäre in der Vergangenheit für Rahmenbrüche verantwortlich. Nicht jede Korrelation ist eine Kausalität. Dennoch kommt ein Re-Design und ROTWILD trägt seine Kraft, Dynamik und Leidenschaft jetzt mit Stolz nach außen. ROT & WILD lebt. Und wer sagt, dass man in Abu Dhabi nur auf Kamelen reitet? Mit dem neuen Kooperationspartner AMG zeigt ROTWILD den Scheichs, wie man Fahrrad fährt. Das ist der Anfang einer Partnerschaft in deren Folge ein gemeinsames Profi-Mountainbike-Team und Sondermodelle in Anlehnung an AMG Spitzenmodelle entstehen. Große Laufräder kommen in Mode. Leider fehlt der Flow beim Fahren. ROTWILD schafft es, die Rahmen so anzupassen, dass der Fahrer mit großen Durchmessern auch ohne Rückwärtsgang um die Kurve kommt. Auch vor MTBs macht die Elektrifizierung keinen Halt, E-MTBs treten ihren Siegeszug an. ROTWILD setzt mit einer Vollintegration von Akku und Antrieb die Benchmark: 100% E-MTB = 100% MTB.

Zu den Jahren 2012 bis 2016