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Weltmeisterschaften in Nove Mesto – Team AMG ROTWILD im Pech

Es hätte der Höhepunkt der Saison für die beiden Damen vom Team AMG ROTWILD werden sollen, statt großer Emotionen blieben am Ende aber vor allem Enttäuschung und typische MTB Rennerfahrungen: Nadine Rieder schied im XCE Viertelfinale aus, Sofia Wiedenroth hatte im XCO Rennen der U23 Kategorie nach einer Kollision in der Startphase keine Chancen mehr auf einen vorderen Platz.

Als einzige Deutsche hatte sich Nadine für das Viertelfinale qualifiziert und ging zuversichtlich ins Rennen. Als eine Konkurrentin aus Tschechien direkt vor ihr stürzte, konnte Nadine gerade noch ausweichen: "Auch wenn es unwahrscheinlich war, schaffte ich noch den Anschluss. Das kostete mich aber so viele Körner, dass es beim Zielsprint nicht mehr ganz gereicht hat und ich als 3. des Laufs nicht weiter kam. So war es am Ende nur der 9. Platz", meinte Nadine enttäuscht nach dem Rennen.

Für Sofia Wiedenroth entschied sich ihr Auftritt bei der Weltmeisterschaft schon recht schnell. Am Start des U23 Damenrennens kam sie aus der dritten Startreihe noch gut ins Rennen, bis sich eine andere Fahrerin mit ihrem Pedal in Sofias Vorderrad verhakte und die Deutsche Meisterin heftig zu Fall brachte: "In Sekundenschnelle zog es mich nach oben, ich machte einen Überschlag und alle Anderen fuhren über mich und mein Rad. Ziemlich aus dem Wind stand ich mit Schmerzen wieder auf und startete die Aufholjagd. Alle anderen waren bereits über alle Berge, nur ich stand da alleine als Letzte."

Die nächsten zwei Runden konnte die Team AMG ROTWILD Fahrerin schnell und konzentriert nach vorne fahren, Fahrerin für Fahrerin überholen, bis ihr nur noch rund 20 Sekunden auf die Top 10 fehlten. "In der offiziell dritten Runde brach ich dann leider etwas ein und musste zwei Fahrerinnen passieren lassen. In Runde Vier lief es dann wieder besser, fuhr aber platt. Ich konnte mein Pech gar nicht fassen! Nachdem ich endlich die Techzone erreichte und das Hinterrad wechseln konnte, kam ich letztendlich als traurige 19. ins Ziel", fasste Sofia ihr WM-Rennen zusammen.

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