Türen in die Vergangenheit. Das Finale

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In den zurückliegenden 25 Jahren ROTWILD haben sich viele kleine Geschichten angesammelt. Seit dem 1. Dezember öffneten wir dafür täglich ein Türchen in die Vergangenheit, hier kommt jetzt das Finale mit kurzen Anekdoten, bei denen sicherlich nicht nur wir Schmunzeln müssen.  

Tür 23: As time goes by

Diese Doppelseite in der Zeitschrift BIKE war das erste Coverage für uns. Nicht nur deswegen hat sie einen Ehrenplatz bei uns. Unsere beiden Gründer Peter Böhm und Peter Schlitt genießen rückblickend noch immer die Geschichte, wie es dazu kam.

Tür 22: Begeisterung bis in die Details

Etwa zwei Jahre lang hat dieses Projekt unseren Adrenalinspiegel in die Höhe getrieben. Und in dem Moment, in dem wir die Innovation präsentieren, schwappt unsere Begeisterung auch prompt auf die Fahrradszene über. Rückblickend betrachtet, erforderten die viele innovativen Details jede Menge 3D-Drucke, damit auch wirklich alles passt. Während der Prototypen-Phase waren wir richtig aufgeregt, analysierten alle Teile des Rahmens immer wieder, bis wir schließlich das neue R.X750 auf den Markt bringen konnten.

Tür 21: Adrenalinschub extra

Ob Sessellift oder Hubschrauber, in beiden Fällen haben wir gezittert, ob die Bikes heil am Gipfel ankommen. Das Pressecamp 2010 mit Continental in Slowenien war in vielerlei Hinsicht eine Premiere für uns. Der Transport der nagelneuen im uralten Sessellift ohne Zusatzsicherung, dafür aber mit viel Wind, erforderte unsere ganze Kreativität genauso wie die spontane Idee, im zweiten Run Testbikes und Weltcup Bikes der Topeak Ergon Fahrer unten an den Hubschrauber zu hängen. Obwohl das Material bedenklich hängt, beschließt der Pilot zur Unterhaltung der Passagiere einen Konturenflug anzusetzen, bei dem das Gepäcknetz tüchtig ins Wanken gerät. Wir sind heilfroh, dass alles ohne Schaden angekommen ist.

Tür 20: Aus Erfahrung lernt man immer noch am nachhaltigsten

Nachdem beim Rennen zuvor in Maribor etliche Teambikes geklaut worden waren, gibt Teamchef Danny Herz beim Weltcup Rennen in Willingen während des Abendessens eine klare Devise aus: alle Bikes in Taschen packen und mit auf’s Hotelzimmer. Hauptgesprächsthema beim Frühstück: In der Nacht wurden bei verschiedenen Teams Räder gestohlen. Danny ist entspannt, weil ja alles sicher war – bis einer der Fahrer knallrot anläuft. Er hatte die Ansage nicht richtig mitbekommen. Auf seiner Ergebnisliste steht: DNS.

Tür 19: Para Sport erweitert unseren Blick auf die Dinge

Okay, das sieht auf den ersten Blick nicht wie ein herkömmliches Mountainbike aus. Lange widmet sich unser Engineering der Aufgabe, ein Offroad-taugliches, vollgefedertes Handbike mit Motorunterstützung zu bauen. Die enge Zusammenarbeit mit Para Sportlern begeistert das gesamte Team und eröffnet uns komplett neue Einblicke. Unvergessen bleibt uns die erste Probefahrt! Wir alle lieben den gleichen Sport.

Tür 18: Mountain King oder Diva?

Ankunft am Frankfurter Flughafen, rein ins Auto und nach mehrstündiger Fahrt direkt zum langen Fotoshooting für die neue Werbekampagne. Profis beschweren sich nicht, sie bereiten sich direkt vor Ort vor und so wird auch Richie Schley endlich ein richtiger Mountain King.

Tür 17: ROTWILD weckt Leidenschaft

Das erkennen wir in den Bildern, die ihr uns über so viele Jahre geschickt habt. Hier eine kleine Auswahl, schickt uns gerne mehr!

Tür 16: Von Alu zu Carbon

Die fünfjährige Zusammenarbeit mit dem Team Topeak Ergon ist eines unserer besonders erfolgreichen Projekte. Weil der speziell für sie konstruierte XS Carbonrahmen aber zu Beginn der Kooperation nicht rechtzeitig fertig ist, startet Irina 2006 erfolgreich auf unseren Alu-Race-Hardtails. Ab der zweiten Saison reckt sie ihre Hände noch öfter in die Luft. Sie pusht das Carbon Hardtail R.R2 unter anderem bei zwei Weltmeisterschaften und vielen weiteren internationalen Meisterschaften als Gewinnerin über die Ziellinie.

Tür 15: Wenn das Timing stimmen muss

E-MTB ist 2015 noch recht neu und das R.E+ erregt als unser erstes E-Enduro viel Aufmerksamkeit. Noch zweifeln manche, ob E-Mountainbikes den wirklich großen Sprüngen standhalten können. Um das zu beweisen, ist Richie Schley der erste Biker, der sich über das Road Gap in Saalbach-Hinterglemm mit dem E-MTB wagt. Unsere Idee, Teammanager Danny Herz mit dem G63 gleichzeitig darunter durchfahren zu lassen, funktioniert nur denkbar knapp. Fotograf Daniel Roos fängt diese Premiere nach dem dritten Versuch perfekt ein.

Tür 14: Von Cape Town nach Mittenwald

Gemeinsam mit Adidas und der Cape Epic Organisation unterstützen wir 2003 die beiden Fahrer Patrick Majeke und Nicholas Qotoyi, bei ihrem Vorhaben an dem Transalp Rennen teilzunehmen. Um sich auf das Rennen vorzubereiten, haben die beiden in den Bergen des Westkaps trainiert und nach ihrer Ankunft in Deutschland einen zweitägigen alpenspezifischen Mountainbike-Workshop absolviert. Im Rennen selbst beendet ein heftiger Crash von Patrick alle Ambitionen. Abends war sein Statement trotzdem immer "I didn’t crash!"

Tür 13: Neue Ideen laden uns immer wieder zum Experimentieren ein

Mehrere Jahre beschäftigen wir uns zusätzlich mit Falträdern und probieren einiges aus. Dass ein 3D-gedrucktes Anschauungsmuster nicht zum Ausprobieren gedacht ist, erlebt ein Automotive Management-Vertreter kurz vor Messebeginn der IAA. Manchmal hilft auch der explizite Hinweis "NICHT Draufsetzen" nichts – jetzt gibt es nur noch diese eine Muster mit dem Stern.

Tür 12: Exklusiv Präsentation

Immer wieder schaut die Motorsport-Welt fasziniert nach Abu Dhabi. Wir waren 2013 schon mal dort auf der Rennstrecke und haben mit dem R.X45 AMG auf der Strecke gespielt.

Tür 11: Deutsch-britische Zusammenarbeit

Kein Wunder, dass im Mai 2017 am liebsten die gesamte Mannschaft mit auf Geschäftsreise nach Brackley möchte. Wir sind eingeladen in die Zentrale des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams. Dort geht‘s mit einigen der Werksmitarbeiter auf die Trails: im typisch englischen Wetter, aber voller Begeisterung. Schade, dass wir im Gegenzug die Formel1 Boliden nur ansehen dürfen.

Tür 10: Man muss Prioritäten setzen, auch als Profi

Erst der Proviant für das Transalp Rennen, dann die Startvorbereitungen. So sehen es zumindest die Team FIAT ROTWILD Marathonfahrer Silvio Wieltschnig und Andi Strobel, die Minuten vor dem Start in Mittenwald gelassen mit dem Teamfahrzeug in den Startbereich fahren, um drei Kästen Weißbier an Teammanager Danny zu überreichen. Während bereits alle anderen Fahrer inkl. Teammanager nervös hinter der Startlinie aufgereiht warten.

Tür 9: Not macht erfinderisch

Wenn die neuen Carbon Hinterbauten bis zum 2003er Katalogshooting nun mal nicht fertig sind, bauen wir uns für die ersten Fotos halt Sitzstreben aus einem Besenstil. Erlaubt ist, was funktioniert! 

Tür 8: Wunder gibt es immer wieder

Stefan Kudella vom Team FIAT ROTWILD wird nach einer vermurksten Saison 2001 unverhofft Deutscher Meister im Downhill. Damit hatte keiner gerechnet, Teammanager Danny Herz baut deshalb bereits während des Rennens schon die Zelte ab und hört die Sensation über die Lautsprecheranlage an der Strecke.

Tür 7: Mountainbike Weltmeisterschaften Livigno 2005

Eine Tunnelsperrung, stattdessen die verbotene Route über den Pass, eine geschlossene Schranke, die sich für die Teammechaniker leicht öffnen lässt. Gefolgt von einem Verhör durch die Schweizer Polizei von Mitternacht bis sechs Uhr morgens. Teamfahrer Mickael Deldycke gewinnt Silber im Four Cross, Teammanager Danny Herz erhält ein Einreiseverbot für die Schweiz.

Tür 6: Erfolg auf und Aufsehen abseits der Strecke

In den 1990er Jahren gewinnt FIAT ROTWILD Teamfahrerin Regina Stiefl nahezu alles was es im Weltcup Downhill zu gewinnen gibt. Dass man auch abseits der Rennstrecken für Aufsehen sorgen kann, zeigt sie im Playboy und mit einer spektakulären Flugeinlage im ZDF Sportstudio.

Tür 5: Aus 25 wird 1

Als Neuheiten Vorstellung mit Hindernissen entpuppt sich das Presse-Event Saalbach-Hinterglemm 2005. Für die Präsentation des neuen RFC 0.3 waren 25 Testbikes geplant. Rechtzeitig angekommen waren insgesamt nur drei Muster, zwei davon waren trotz Arbeiten bis in die Nacht hinein nicht fahrbar. Business as usual?!? Die Presse nahm es gelassen und war begeistert.

Tür 4: Wer ist oder wie wird man Schnitzel?

Für die internationale Slopestyle Elite baut der Kanadier Gareth Dyer 2004 in Saalbach-Hinterglemm den Parcours. Seinem Lieblingswort, das er als erstes akzentfrei auf Deutsch aussprechen kann, wird eine T-Shirt Sonderedition gewidmet. Nicht nur unter den Fahrern hat er seitdem seinen neuen Spitznamen weg.

Tür 3: ROTWILD geht unter die Haut

Wir freuen uns, dass wir so begeistern können.

Tür 2: In weiser Voraussicht

Im Mai 2014 fahren wir auf Geheiß unseres Chefs ausschließlich mit E-MTBs zum BIKE Festival nach Riva. Damals haben wir geglaubt, unser Chef ist verrückt. Heute wissen wir, er ist nicht nur kühn, sondern auch weise.

Tür 1: Schweizer Präzision vs. spanischer Winter

Das Wetter gewinnt. Massiver Wintereinbruch mit totalem Stromausfall in der ganzen Region, kein Warmwasser, keine Heizung, kein Licht, dafür wohliger Kerzenschein für jeden Journalisten über mehrere Tage. Das Presse-Event 2010 in Giverola, Spanien, mit DT SWISS stellt ganz neue Anforderungen an alle Beteiligten und bleibt definitiv unvergesslich.

Zuerst bei einem Tech Launch mit unseren ROTWILD Händlern, dann bei der Presse und im September 2019 auf der Eurobike. An unserem Stand sind aber nicht nur die Besucher fasziniert. Eine der vielen Anekdoten des gesamten Projekts: vor allem Kollegen anderer Marken zücken ihre Handys und fotografieren die neuen Bikes bis ins kleinste Detail. Wie kann man für kommende Projekte besser motiviert werden?

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