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Touren-Tipp Taunus: Urbanes Mittelgebirge mit Flow

Dieses Mittelgebirge hat Großstadtflair. Von den Hochhäusern und Bankentürmen in Frankfurt am Main kann man den Taunus direkt mit der U-oder S-Bahn ansteuern, um dann durch Wälder und Felder, traumhafte Täler oder über keltische Ringwälle zu radeln. Absoluter Höhepunkt ist der „Große Feldberg“ mit seinen 879 Metern. Der Taunus hat für jeden Biker etwas zu bieten: anspruchsvolle Trails, entspannte Touren, kraftraubende Anstiege und tolle Ausblicke. Hier ein paar Tipps und tiefe Einblicke in das Mittelgebirge vor den Toren Frankfurts:

 

Großer Feldberg und große Wolkenkratzer

Los geht’s von der U-Bahn-Haltestelle Niederursel. Im Nordosten von Frankfurt gelegen, lässt man schnell die Straßen und Häuserschluchten hinter sich und radelt durch Felder und Wiesen. Vorbei an Weißkirchen und Stierstadt geht es zur Hohenmark. Ab hier werden Höhenmeter gefressen, bis zum Römerkastell und Sandplacken sind es über 370. Bleiben noch 2,5 Kilometer und knapp 200 Höhenmeter bis zum Großen Feldberg, der uns 400 Meter vor seinem Gipfel mit einem bissigen Anstieg alles abverlangt. Oben auf dem Plateau belohnt ein toller Blick über die endlos erscheinenden Wälder und sanften Täler des Taunus bis zu den Wolkenkratzern von Frankfurt am Main. Der Rückweg besteht dann einfach nur noch aus Rollen. Im Waldgasthaus Fuchstanz kann man noch eine Pause einlegen, seine Akkus aufladen und über die Waldsiedlung in Oberursel zurück nach Niederursel fahren. Alternative: Vom Großen Feldberg aus noch den Flowtrail unter die Stollenreifen nehmen – mit Anliegerkurven, knackigen Wurzelpassagen, Tables, Rampen und Drops. Weniger erfahrene Biker haben die Möglichkeit, die schwierigsten Hindernisse zu umfahren. Der Trail startet beim Windeck, ist 3,8 Kilometer lang und führt bis zur Hohenmark.

Anspruch: Schöne Einstiegstour für Bergziegen

Spaßfaktor: Tour mit Biss - und Flowtrail

Länge: 40 Kilometer

Info: www.taunus.info

 

Zackentrails mit Kultur

Für diese Tour fahren wir von Frankfurt aus mit der S-Bahn bis Königstein. Von hier führen knackige Anstiege und anspruchsvolle Wurzelpfade zum Naturfreundehaus Billtalhöhe. Über die Tenohütte geht es weiter zu den „Historischen Glasöfen“, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Schöner Zwischenstopp! Wieder im Sattel radelt man über Kieswege zum Roten Kreuz. Vorbei am Beilstein folgt man der Beschilderung „Roter Vogel“ und trifft auf die Zackentrails. Es geht weiter Richtung Glashütten und Dattenberg, den man über ruppige Trailpassagen und schmale Pfade umrundet und dabei auch noch den Limes (ehemalige Außengrenze des Römischen Reiches) streift. Nun strampelt man ins Weiherbachtal, bis hinauf zum Atzelberg. Zum Ausklang wartet der Rettershof mit einer guten Einkehrmöglichkeit beim „Fröhlichen Landmann“. Die letzten Kurbelumdrehungen laufen dann wie von selbst bis zum Bahnhof in Königstein.    

Anspruch: Die Trailpassagen haben es in sich

Spaßfaktor: Tour mit Kultur

Länge: 39 Kilometer

Info: www.taunus.info

 

„Mainhattan" zum Feierabend

Der Ausgangspunkt dieser Biketour ist der Bahnhof in Hofheim. Man rollt durch den malerischen Ortskern und muss sich kurz darauf bereits den Kapellenberg hochkämpfen. Durch den Wald fährt man bis zum Gundelhard – mit schöner Einkehr! Der nächste steile Anstieg führt zum Staufen (451 m) hinauf. Die Felsen, die hier aus der Erde ragen, bieten einen traumhaften Blick zum Feldberg und auf „Mainhattan". Dann wird es anspruchsvoll: Der Singletrail runter nach Fischbach hat es in sich und bereitet jede Menge Spaß. Über die Hohe Schneise radelt man zurück. Wer will, kann dort noch einen Stopp einlegen und die über 170 Treppenstufen des Meisterturms in Angriff nehmen. Eine recht kurze, aber sehr abwechslungsreiche Tour, die sich perfekt für den Feierabend eignet.

Anspruch: Abwechslungsreich und steil

Spaßfaktor: Super Feierabendrunde mit Anspruch

Länge: 22 Kilometer

Info: www.naturpark-taunus.de

 

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