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Team AMG ROTWILD erfolgreich beim Ultracycling Radrennen Tortour

Aufgeteilt in unterschiedliche Teams haben Sofia Wiedenroth, Nadine und Marcel Rieder erfolgreich am mehrtägigen Nonstop-Radrennen Tortour teilgenommen, einem der weltweit grössten mehrtägigen Ultracycling Rennen für Profi-Fahrer sowie für ambitionierte Freizeitsportler. Die Tortour trägt dabei ihren Namen nicht umsonst: In der schwierigsten Kategorie des Rennens liegen zwischen dem Start und dem Ziel in Schaffhausen 1.000 Kilometer und mehrere Schweizer Alpenpässe. 

Weil die Teilnehmenden Tag und Nacht unterwegs sind, müssen sich auch ihre Crews rund um die Uhr verfügbar halten. "Die Tortour bringt auf eine einzigartige Weise Leistungssport, extreme Anstrengung und Teamgeist zusammen und stellt sie in den Dienst einer guten Sache", erklärt Christoph Grainger-Herr, der CEO von IWC Schaffhausen. Im Vorfeld des Rennens hatten die Teilnehmenden auf einer Crowdfunding-Plattform um Unterstützung geworben. Die Spenden kommen der Laureus Stiftung Schweiz zugute.

Nach einem 800 Meter Sprint Prolog direkt am Rheinfall in Schaffhausen startete das Rennen für Sofia Wiedenroth vom Team AMG ROTWILD Freitagnacht um 01:45 Uhr in Form eines Team Time Trials über 50 km nach Kreuzlingen. Wie anspruchsvoll sich das Rennen weiter entwickelte, berichtete Sofia anschließend: "Von Kreuzlingen fuhr ich mit meinem R.S2 Rennrad 70 km mit extrem starken Gegenwind nach Chur. Das war wirklich nicht ohne, aber der Sonnenaufgang machte die Etappe wirklich schöner. Nächster Etappenstart war für mich der Sustenpass auf 2.224 Meter Höhe, hier ging es vor allem um Bergab-Technik. In der Mitte meiner Etappe ging es über eine Serpentinenstraße wieder 500 Höhenmeter hinauf. Es folgten weitere 130 km bis zur letzten Transponderübergabe in Eglisau. Von dort fuhren wir dann wieder alle gemeinsam in einem abschließenden Team Time Trail 50 km zurück nach Schaffhausen."

Bis in den Abend hinein setzte sich das Rennen fort, 36 Stunden waren die Fahrer mittlerweile wach und jeder musste seine letzten Kräfte mobilisieren. Die letzte Kilometermarke zu erreichen war für Sofia ein ganz besonderes Gefühl. "Wir alle waren sehr erleichtert, dass wir die Tortour Challenge überstanden hatten und vor allem mit unserem Team ohne große Fehler oder Defekte insgesamt 744 km und 7800 Höhenmeter durchgekommen sind. Und ich war auch stolz auf mich selbst, dass ich so eine lange Distanz im Renntempo gemeistert hatte. Ich bin zuvor noch nie über 200 km Rennrad gefahren. Mit einer Zeit von 16:50 h und einem Temposchnitt von 32,16 km/h landeten wir auf dem dritten Platz. Leider gab es keine Mixed-Team Wertung, denn die zwei Teams vor uns waren reine Männerteams." Marcel und Nadine Rieder kamen mit ihrem Team auf Platz 12 von insgesamt 24 Mannschaften ins Ziel.

Das 1000 km-Nonstop-Radrennen über mehrere Alpenpässe um die gesamte Schweiz wurde 2009 erstmals ausgetragen. Der abenteuerliche Anlass erfreut sich kontinuierlicher Beliebtheit.

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