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Spannendes Weltcup Finale in La Bresse für Nadine Rieder

Mit dem siebten UCI MTB Worldcup 2018 im französischen La Bresse stand für Nadine Rieder vom Team AMG ROTWILD das letzte Weltcup Cross Country Rennen der Saison an. Auf dem Weg zu ihrem besten Weltcup-Ergebnis stürzte Nadine heftig und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Das Wochenende hatte für Nadine Rieder noch bestens begonnen. Im Short Track Rennen am Freitag durfte Nadine erstmalig an den Start gehen. Die Sprintspezialistin im Team AMG ROTWILD freute sich auf diese Premiere ganz besonders, denn hier dürfen nur die besten 40 der Weltrangliste fahren. Im Nachrückverfahren konnte sich die Sonthofenerin einen Startplatz ergattern und beendete die Disziplin auf dem 25. Rang. Im Ziel war Nadine von dem Rennformat sehr angetan: "Es war eine tolle, neue Erfahrung: verdammt schnell, voller Action und mit toller Stimmung am Streckenrand. Ich fand super ins Rennen, war sogar in den Top 10, konnte aber ab der Hälfte des Rennens das Tempo nicht mehr ganz halten und finishte einen Platz hinter Sabine Spitz als 25te. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn ich dann hoffentlich bei allen XCCs starten darf."

Auf das Cross Country Weltcup-Finale am Sonntag hatte sich Nadine besonders gefreut, ihr Leistungssprung der vergangenen Wochen versprach eine gute Platzierung zum Saisonende. Allerdings hielt die Rennstrecke einiges an Herausforderungen für alle Starter parat, durch vielen Regen waren die Bedingungen schlammig und sehr rutschig. Mit Startnummer 47 ging Nadine ins Rennen und konnte sich bereits nach der ersten Startrunde schon auf Platz 22 einreihen. Nach Elisabeth Brandau war sie als zweitbeste Deutsche unterwegs und arbeitete sich bis auf Platz 17 vor, bis sie bei der Hälfte des Rennens stürzte: „Ich bin dann leider in einer Abfahrt blöd gestürzt und habe mir den Lenker in den Bauch ‚gerammt‘. Im ersten Moment konnte ich nicht mehr richtig atmen und musste liegen bleiben. Nach dem ersten Schock und ein paar Minuten ging es wieder einigermaßen. Leider wollten mich die Sanitäter aber nicht weiterfahren lassen und bestanden auf Abtransport und ärztlichem Check. Die Enttäuschung ist immer noch groß, weil ich auf dem Weg zu meinem besten Weltcupergebnis war.“

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