ROTWILD Insights: Ole Wittrock – Marketing & Communication Manager

Insights / / Zurück zur Übersicht

Ole ist ein Vollblut-Mountainbiker, der seit über 30 Jahren mit dem Rad durchs Gelände fährt. Den Weg in die Bikebranche fand der 52-jährige Dipl. Wirtschaftsgeograph ganz klassisch als Quereinsteiger. Im Jahr 2003 war Ole zur richtigen Zeit am richtigen Ort und machte sein liebstes Hobby zum Beruf.

Wie bist du zu ROTWILD gekommen?

Mitte 1989 saß ich zum ersten Mal auf einem MTB und war sofort angefixt, Anfang der 2000er Jahre bin ich mit Begeisterung einige MTB-Marathon-Rennen gefahren. ROTWILD war mir da als sportive MTB Marke natürlich schon ein Begriff.  Zu dieser Zeit habe ich in der Wissenschaft PR und Marketing gemacht und daneben die Redaktion für ein Hochschulmagazin betreut.

Und dann hattest du Lust auf Veränderung?

Richtig, als ich die Stellenausschreibung las, wurde ich neugierig. Ich war immer offen für Neues und das Thema Fahrrad faszinierte mich über Jahre. Bei ROTWILD arbeitete damals noch ein sehr kleines Team, das sich neu aufstellte und Verstärkung im Bereich Kommunikation suchte. Für mich als Biker hörte sich der Job extrem spannend an. Eine kleine Firma mit solch einer technikgetrieben Philosophie, da musste ich mich einfach bewerben. Die Kreativität, Beharrlichkeit und Ehrgeiz des damals kleinen Teams sowie die Perspektive der Marke faszinierten mich sofort. Und tun es heute noch.

Mit welchen Kollegen arbeitest du besonders eng zusammen?

Unser Marketing arbeitet mit allen Abteilungen im Haus zusammen, je nach Projekt und Aufgabe ist das unterschiedlich intensiv. In einer kleinen Firma ist man zwangsläufig ganz nah dran an allen Entwicklungen. In der Vorbereitung eines neuen Modelljahrs sind das die Produktmanager und das Engineering. Während der Saison bilden sich die Event-Teams aus verschiedenen Abteilungen, da stoßen dann oft unsere Eventprofis Danny Herz und Stephan Koch dazu. Im Office-Alltag stimmen wir uns eng mit dem Vertrieb ab und beim Versand von Testrädern läuft nichts ohne Service und Logistik – da muss es oft sehr schnell gehen. Mit Maud von Hoff, Jonathan Zimmermann, Amira Ihrig und mir ist unser Marketing als Abteilung sehr kompakt, die Zusammenarbeit mit allen anderen ist da essentiell.

Die Kommunikation über Social Media Kanäle wie Instagram, Facebook oder LinkedIn ist ein Bestandteil in den Marketingaktivitäten rund um die Marke ROTWILD.

Welche Aufgaben gehören bei ROTWILD zu den Bereichen Marketing und Kommunikation und wie teilt ihr euch die Arbeitsbereiche im Team auf?

Wir passen die Aufgaben im Marketing immer wieder an, das ist ein stetiger Prozess. Ein roter Faden zieht sich durch, nämlich die Marke erlebbar zu machen und die Beziehung mit dem Kunden zu intensivieren. Das gilt sowohl für den Endverbraucher als auch unsere Fachhandelspartner. Jeder von uns vieren hat Stärken in unterschiedlichen Bereichen. Zu meinen Hauptaufgaben zählen z.B. die Produktfotografie und die Betreuung der Social Media Kanäle. Diese möchten wir weiter entwickeln und so ROTWILD auch in der digitalen Welt noch besser sichtbar machen.

Was sind die besonderen Herausforderungen in deinem Job?

Die größte Herausforderung ist sicherlich alle Projekte und die vielen neuen Ideen umzusetzen und die gesetzten Zeitpläne einzuhalten. Im Gegensatz zu früher gibt es in der Bike-Branche keine Off-Season mehr, stattdessen ist unsere Branche enorm innovativ. Oft wird die Zeit knapp, aber wenn es am Ende doch funktioniert, dann freuen wir uns umso mehr.

Wie schafft ihr es denn dann im Marketing entsprechend schnell zu reagieren?

Es klingt etwas abgedroschen, weil man es überall so oft hört: aber wir haben im Unternehmen eine wirklich sehr flache Hierarchie. Dadurch lassen sich die allermeisten Dinge sehr schnell klären. Weil alle hoch motiviert sind, Spaß an ihrem Job haben und vor allem auch außerhalb ihres eigenen Schreibtischs unterstützen, finden wir in diesem Miteinander immer eine Lösung.

Was ist deine Vision für ROTWILD als Marke in den kommenden fünf Jahren?

Mit innovativen Produkten unseren Kunden einen echten Mehrnutzen anzubieten. Dafür wollen wir Benchmark bleiben. Klares Ziel ist: Wer sich für ein sportives E-Bike oder EMTB interessiert, sollte unsere Produkte im Kopf haben.

Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, werden auch die Werksbesichtigungen wieder starten. Hier tauchen Kundinnen und Kunden in die ROTWILD Welt ein und erfahren viele Details über das Unternehmen und die Produkte - aus erster Hand von Marketing-Mann Ole Wittrock.

Was sollte ich mitbringen, wenn ich auch gerne bei einer Bikefirma im Marketing arbeiten will?

Das Verständnis für die Marke und das Produkt sind natürlich Grundvoraussetzung. Dazu gehört die Lust sich vielen Aufgaben – auch parallel – zu widmen. Spezielle Kenntnisse, sei es im Umgang mit digitalen Tools, Spaß am Texten, Kreativität, all das hilft natürlich enorm.

Wie sieht bei dir ein „ganz normaler“ Arbeitstag aus?

Einen Prototypen-Arbeitstag habe ich nicht. Es gibt zwar einige Routinen, die mich viel Zeit an den Rechner binden, aber nahezu jeder Tag ist anders.

Jeder Tag ist anders? Das hört sich nach nem Traumjob an. Die Corona-Krise hat doch sicher auch Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag gehabt. Inwiefern musstet ihr eure Abläufe verändern?

Nachdem 2020 nahezu alle Events ausgefallen sind, hatten wir unsere Planungen im Frühjahr umgestellt. Ein Teil der Mitarbeiter ist seitdem weitestgehend im Homeoffice. Insofern hat sich die Kommunikation untereinander etwas geändert, manche Zeitpläne müssen noch offener gestaltet werden – aber einen schwerwiegenden Einfluss auf unsere Aktivitäten hat es nur eingeschränkt.

Was waren die größten Herausforderungen für ROTWILD nachdem der erste Corona-Lockdown wirksam wurde?

Timelines sind immer die größte Herausforderung. Das betrifft die Serienproduktion genauso wie uns im Marketing – auch wir müssen teilweise auf neue Bikes länger warten, um damit dann Fotoprodukionen realisieren zu können oder Testbikes an die Presse zu verteilen. Aber auch hier: trotz aller Hemmnisse hat es in diesem Jahr sehr gut funktioniert. In der Saison sind wir als Aussteller viel auf Veranstaltungen und haben dort engen Kontakt zu unseren Kunden. Dieses persönliche Treffen mit den Menschen, für die wir die Bikes bauen, das fehlt schon sehr.

Neben dem Job als Marketing Manager am Schreibtisch, übernimmst du ja auch viele Fotojobs die für eure Kommunikation anfallen. Wie bist du zum Fotografieren gekommen?

Bereits am Ende meiner Schulzeit habe ich bei einer überregionalen Tageszeitung für die Lokalredaktion erste Bilder und Texte erstellt: nach der Schule oder am Wochenende war ich zum Fotografieren auf Firmenjubiläen, bei Events und regionalen Ereignissen. Abends habe ich dann in der eigenen Dunkelkammer die Abzüge gemacht, Kurztexte dazu verfasst und morgens in die Redaktion gebracht. Nach der Schule hatte ich das Glück, bei einer Münchner Pressefoto-Agentur zu starten. In deren Auftrag habe ich im Herbst 1989 für einige Tage den politischen Wandel in Prag fotografiert. Das war extrem spannend und nach diesem Job war mir bewusst, welchen Stellenwert Bilder haben können.

"Ein Foto reduziert schnelle Action auf einen einzigen Moment, friert diesen sozusagen ein", meint Ole Wittrock. Die Faszination des MTB-Sports dabei festzuhalten, das ist die Zielstellung bei den Aufnahmen.

Mit welcher Ausrüstung hast du angefangen?

Erste Versuche habe ich mit einer einfachen Spiegelreflex-Kamera unternommen, mir dann aber schnell gebrauchtes, professionelleres Equipment gekauft. Einen Teil davon habe ich heute noch.

Und welche Kameras benutzt du heute?

Als wir vor über 10 Jahren angefangen haben unsere Produktbilder in einem eigenen, kleinen Studio selbst zu fotografieren, war klar, dass es auf digitale Fotografie hinausläuft. Viele Bilder sind seitdem mit einer Nikon D800 entstanden. Objektive habe ich mehrere im Einsatz: sehr universell ist das Nikon 24-70 mm 2.8 Objektiv. Ich benutze aber auch gerne Festbrennweiten. Dabei ist das lichtstarke Nikon 50er Objektiv mein persönlicher Favorit, eine echte Immer-Drauf-Linse. Weil sich nicht nur bei den Bikes, sondern auch bei den Kameras vieles weiterentwickelt hat, haben wir auch hier immer wieder aufgerüstet. Die Nikon D6 ist die neueste Errungenschaft, mit der ich in Zukunft viel arbeiten werde.

Du fotografierst ja sowohl Stills von euren Produkten, als auch Action, wie die Bilder zur neuen Aggressive Series. Wie unterscheidet dich dabei dein Kamera Setup?

Neben den Belichtungsparametern unterscheidet sich an der Kamera nichts wesentlich. Ich fotografiere nahezu ausschließlich im manuellen Modus und kann damit direkt Einfluss auf das Foto nehmen. Die Kamera ist ja nichts anderes als ein Werkzeug, je besser man das beherrscht, desto einfacher lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Draußen auf dem Trail zu fotografieren bedeutet gegenüber dem Studiovor allem möglichst Reduktion des Equipments. Trotzdem habe ich im Rucksack noch viel dabei: zwei Kamera-Bodies, Objektive, Ersatzakkus, Speicherkarten. Dazu noch Getränke, ein kleiner Snack und die üblichen Sachen zum Biken. Vor allem wenn man bei einem Fotoshooting den ganzen Tag unterwegs ist, ist das dann doch eine ganze Menge.

Seit über 12 Jahren entstehen die Produktaufnahmen im firmeneigenen Fotostudio. So lassen sich die oft knappen Zeitfenster bis zur Katalog- oder Websiten-Fertigstellung einhalten.

Macht dir das Fotografieren von Stills oder das Actionshooting mehr Spaß?

Ein nagelneues Bike, das zum ersten Mal komplett aufgebaut im Studio steht, bis in die Details zu fotografieren, das ist immer aufregend. So manches sehe ich da auch zum ersten Mal live. Die Arbeit unseres Engineerings steckt ja auch in den Details, die wollen wir dann mit guten Bildern sichtbar machen. Draußen mit den Kollegen nach neuen Spots zu suchen und am Ende eines Tages mit einer Reihe gelungener Aufnahmen zurückzukommen, das ist aber auch sehr befriedigend. In solchen Momenten erleben wir unsere eigene Leidenschaft Mountainbike und können das in den Bildern transportieren.

"In unseren Bikes steckt richtig viel Detailarbeit, innovative Lösungen, die es vorher so nicht gegeben hat. Dies wollen wir natürlich auch in den Bildern vermitteln" sagt Ole Wittrock.

Was macht für dich ein gutes Actionbild aus?

Eine allgemeine Regel habe ich nicht. Ein Foto reduziert schnelle Action auf einen einzigen Moment, friert diesen sozusagen ein. Die Dynamik des Fahrers spielt eine Rolle, mehr aber noch die Komposition der Action, die am Ende die Botschaft des Fotos ausmacht. Die Einbindung in die Landschaft, den Trail, die Stimmung auf dem Bild, wenn das alles zusammenpasst, dann ist es ein gute Actionbild. Wahnsinnig viele Fotos werden mittlerweile in der Postproduction nachbearbeitet. Viele Motive sind dann mehr ein Composing als noch ein echtes Foto. Mir gefallen spektakuläre Shots aus der Situation heraus einfach besser.

"Dieses Foto ist in der Schweiz entstanden, im Bild meine Kollegen Jonathan Zimmermann und Stephan Koch. Neben der außergewöhnlichen Landschaft ist für mich an diesem Bild das Besondere, dass wir unsere eigenen Mitarbeiter als Fahrer einsetzen", beschreibt Wittrock den Hintergrund des Motivs. Für das Thema 'Big Mountain' war das Team drei Tage in den Schweizer Bergen unterwegs, um festzuhalten, was man mit EMTBs im hochalpinen Bereich erleben kann.

Wie viel Zeit steckt hinter einem Produktshooting - von der Vorbereitung bis zum final bearbeiteten Bild? Und was sind die einzelnen Schritte?

Von der Aufnahme bis zum fertigen Bild dauert es in der Regel ein paar Tage. Idealerweise steht im Studio ein fertiges Bike in finaler Lackierung und Serienausstattung. Dann benötige ich ein bis zwei Stunden für die Positionierung, das optimale Ausleuchten und die Aufnahmen. Das Einlesen der Daten, die Auswahl der Bilder und eine erste Bearbeitung der Raw-Dateien benötigt pro Bike weitere gut 30 Minuten. Dann versenden wir die Dateien zum Freistellen und säubern die Fotos anschließend digital. Je nachdem, was mit den Bildern geplant ist, gehen diese dann noch in die Lithographie: dort werden die Farben exakt korrigiert, Druckdaten vorbereitet oder einzelne Bestandteile – wenn zum Beispiel ein Anbauteil nicht rechtzeitig gekommen ist - bearbeitet. Das sind dann inklusive der. Korrekturschleifen nochmals zwei bis drei Tage.

Bis ein Bike "im Kasten ist", vergeht einiges an Zeit. Bis alles passt, muss oft noch nachjustiert werden - so wie hier bei der fotogerechten Einstellung der Sattelneigung.

Analoge Fotografie erlebt ja gerade wieder ein Revival. Reizt es dich auch mal wieder eine alte Kamera in die Hand zu nehmen?

Ich habe selbst noch analoge Kameras, klassische Spiegelreflex, aber auch noch Mittelformat. Tatsächlich nutze ich diese nur sehr selten, habe dann aber großen Spaß damit. Die Utensilien zur Filmentwicklung und einen Belichter habe ich noch zu Hause. Aber aus Bequemlichkeit schicke ich das Material lieber an ein Speziallabor und lasse die Negative dort gleich digitalisieren. Das geht alles, ist aber mit wesentlich höherem Aufwand, Kosten und vor allem Wartezeit verbunden. In der täglichen Arbeit eignet sich analoge Fotografie für mich nicht.

Analoge Fotografie oder digital? Für Ole Wittrock lässt sich die Frage im täglichen Arbeiten einfach beantworten: digital führt schneller zum Ergebnis und ist komfortabler. Die Fotografie mit Film hat für den langjährigen Mitarbeiter aber immer noch einen speziellen Reiz.

Welches Kamera-Setup würdest du jemandem empfehlen, der unterwegs von seinen Freunden gute Bikebilder machen will und nicht nur mit dem Handy fotografieren mag?

Mit aktuellen Kameramodellen ist vieles machbar, egal welches Format und von welchem Hersteller. Auf alle Fälle sollten sich alle Parameter an der Kamera auch manuell einstellen lassen. Außerdem würde ich auf die Möglichkeit der Einstellung schneller Verschlusszeiten (min. 1/2000 Sekunde) an der Kamera sowie eine gute Lichtstärke (min. Blende 2.8) am Objektiv achten. Ich selbst schaue gerne durch einen vernünftigen Sucher, das ist mir wichtig. Spiegellose Kameras sind heute sehr kompakt, können sehr viel und passen easy in den Rucksack. Wer sich noch intensiver damit beschäftigen möchte, sollte ein Modell wählen, das Wechselobjektive ermöglicht. Und dann heißt es nur noch: Raus und machen! Ein gutes Foto entscheidet sich am Ende nicht über die Technik.

 

Zwei Kamera-Bodies, zwei Zoom-Objektive 24-70 mm und 70-200 mm, zwei Festbrennweiten 50 mm und 105 mm, Ersatzakkus und Speicherkarten. Dazu noch Ausrüstung und Ersatzteile, da wird ein Fotorucksack schnell schwerer als 12 kg. So vollgepackt geht es aber nur selten auf Tour.

Hast du Tipps für jemanden, der auch gerne in der Bike-Branche arbeiten will?

Wie in jeder anderen Branche auch, sollte man sich vorab überlegen, in welcher Tätigkeit man seinen Schwerpunkt sieht und welche Qualifikationen man hat. Bin ich an technischen Entwicklungen interessiert, liegt mir der Verkauf oder eher Organisation? Diese Bereiche unterscheiden sich bei uns ja auch erheblich. Wer sich darüber im Klaren ist, kann sicherlich einen Platz in der Fahrradbranche finden.

Nach fast 20 Jahren in der Bikebranche ist Ole Wittrock noch immer mit Begeisterung dabei: "Ich habe für mich meinen Job gefunden, tolle Menschen kennengelernt, habe mit großartigen Produkten zu tun, mag die Szene, unsere Kunden - und den Spaß, den wir dabei haben. Ist das ein Traumjob? Ich denke ja."

Zu deinen persönlichen Bike-Vorlieben: Downhill oder Uphill?

Ganz klar, bergab. Am liebsten auf einem tollen Trail, gerne flowig, abwechslungsreich und in toller Landschaft.

Fully oder Hardtail?

Auch hier eindeutig: vollgefedert.

E-Bike oder konventionell?

Zunehmend mehr E-Bike. Es gibt für mich persönlich keine Gründe mehr dagegen.

Dein Lieblings-Bike aus der ROTWILD Kollektion?

Das ist wiederum nur sehr schwer zu beantworten. In der aktuellen Kollektion schwanke ich zwischen dem R.E375, weil es EMTB und klassisches Mountainbike sehr nahebringt, und dem R.E750, das mit seinem großen Akku unbeschwerte, große Enduro-Touren ermöglicht.

Über die vielen Jahre gesehen habe ich natürlich auch weitere echte Lieblinge, die man zwar mittlerweile in die Klassiker-Liga zählt, die für mich aber wegweisend waren. Darunter z.B. mein erstes eigenes ROTWILD Bike RCC.06 Hardtail aus dem Jahr 2003.

Wie viele Kilometer sitzt du pro Jahr im Sattel?

Ich zähle die Streckenlängen nicht, deswegen weiß ich es wirklich nicht. Im vergangenen Sommer habe ich versucht möglichst 1-2 Mal die Woche mit dem Bike auf Trails unterwegs zu sein. Unter der Woche mit den Kollegen nach der Arbeit genauso wie privat am Wochenende. Das Beste daran: es hat auch geklappt, eine sensationelle Bike-Saison im heimischen Revier. Das möchte ich in diesem Jahr genauso wieder machen!

Hast du ein Lieblingsrevier zum Biken?

Think global, ride local: Rund um das Rhein-Main Gebiet liegen drei Mittelgebirgsregionen, die unheimlich viel anbieten. Persönlich bin ich gerne im nördlichen Odenwald unterwegs, richtig Spaß machen aber auch immer die Flowtrail-Ausflüge in Bad Orb und Stromberg. Hier fühlt sich jeder wohl und das macht so einen Tag dann absolut komplett. Schließlich gibt es noch den All-Time-Klassiker überhaupt: den Hacklbergtrail in Saalbach-Hinterglemm.

Willst du sonst noch etwas loswerden?

Mountainbiken verbindet, unabhängig vom fahrtechnischen Niveau. Für mich nach wie vor eine der besten Sportarten – private Leidenschaft mit beruflichem Engagement zu verbinden, was gibt es Besseres?

Immer up-to-date mit dem ROTWILD Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren