285 ter Beitrag von 430 Beiträgen

Rennbericht Andrea Anjarí, Panamerikanische Meisterschaft

Das war das erste mal, dass ich einen Wettkampf im Ausland hatte und es war kein geringerer als die Panamerikanischen Meisterschaften in Cusco, Peru. Die Reise war sagenhaft auf Grund der Erfahrungen, die ich gemacht habe, die unvergleichliche Landschaft und des Wetters.

Ich bin bereits eine Woche vor dem Rennen nach Cusco gereist, da das Rennen in 4.000 Metern Höhe stattfand und wir uns erst an die Höhe gewöhnen mussten und was jetzt im nach herein der richtige Entschluss war. Wir konnten uns gut akklimatisieren und die Höhe machte uns dann letztendlich nicht mehr so sehr zu schaffen. Wir hatten also Zeit die Abfahrt schon eine Woche vor dem Rennen kennenzulernen und haben einen Track vorgefunden, der nicht schwieriger hätte sein können. Eine sehr lange Abfhart (im Durschnitt 7 Minuten) und sehr schwierige Bodenbeschaffenheiten, die die Bike Kontrolle extrem erschwerten, ob des großen Gefälles, losen Untergrunds, Löchern und Steinen.

Nicht zu vergessen, die Ermüdungserscheinungen am Ende der Abfahrt, wenn Arme, Beine und Konzentration nicht mehr viel hergaben. Eine weitere Überraschung waren die sehr weiten Sprünge, an die ich nicht gewöhnt war. Diese habe ich aber letztendlich alle springen können.

Ich hatte auch die Gelegenheit andere Abfahrten rund um Cusco kennenzulernen. Dann war es endlich soweit. das Rennwochenende war gekommen. Der Trainings Samstag ist sehr gut verlaufen. In meinem Qualifikationslauf bin ich 4te geworden, was mich angesichts des Niveaus der sehr starken Damen Konkurrenz sehr erfreut hat. Am Sonntag, Renntag, fing mein Morgen nicht sehr gut an. Ich bin früher als erwartet ermüdet und hatte schon kurz nach dem Start auf meinem ersten Trainingslauf einen Sturz, der mich viel Zeit kostete. Ich habe es aber geschafft weiter zu fahren. Leider ist Wind aufgekommen und eine Windböe hat mich beim ersten Sprung erwischt und mich von meiner Flugbahn abgebracht, so dass ich einen weiteren schweren Sturz hatte und mein Rennen nicht zu Ende fahren konnte. Nichtsdestotrotz ist diese Reise und ihr Ergebnis ein riesiges Erlebnis für mich gewesen und ich habe mir selbst bewiesen, dass ich das Zeug habe internationale Wettkämpfe zu bestreiten.

Nächstes Jahr versuche ich es erneut!

Immer up-to-date mit dem ROTWILD Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren