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Platz 2 beim Gran Fondo Langstreckenrennen für AMG ROTWILD Fahrerin Nadine Rieder

Rund vier Wochen nach ihrem Schlüsselbeinbruch beeindruckt Nadine Rieder schon wieder mit einer starken Leistung und enormer Willenskraft. Bei ihrer Rennrad Gran Fondo Premiere belegte sie den zweiten Platz in der Damenwertung.

Das Gran Fondo Stelvio gilt als eines der herausfordernsten, für alle Fahrer offenen Rennrad Rennen Italiens. Nach dem traditionellen Start in Bormio können sich die Fahrer in drei Varianten aufteilen, die aber alle über das legendäre Stilfser Joch führen. Der Passo dello Stelvio zählt mit seinen 48 Kehren zu den anspruchsvollsten Anstiegen der Alpen. Mit einer Passhöhe von 2.757 m gilt er als zweithöchste Passstraße der Alpen überhaupt.

Für Nadine, die Langstrecken- und Sprint-Spezialistin im Team AMG ROTWILD, ist das Rennrad in erster Linie ein wichtiger Partner zur Vorbereitung auf die internationale Mountainbike Weltcup Saison. Am vergangenen Wochenenden nutzte die Sonthofenerin die Einladung zum Gran Fono Stelvio für einen ersten Formtest nach ihrer Schlüsselbein-OP.

Und war anschließend nicht nur von der Kulisse und den rund 3.000 Teilnehmern beeindruckt: "Ich bin immer noch überrascht, dass ich da schon wieder mitfahren konnte. Meine erste Rennrad-Gran Fondo Erfahrung war außerdem enorm eindrucksvoll. Ich entschied mich für die kurze Strecke, die über 60 Kilometer und 2.000 Höhenmeter ging. Bereits zu Beginn ordnete ich mich absichtlich ganz vorne ein. Ich wollte in einem großen Fahrerpulk nichts riskieren angesichts meines Schlüsselbeins, das erst vor 4 Wochen operiert wurde."

Die Freude darüber, endlich wieder auf dem Bike zu sitzen, überwog die Anstrengungen deutlich. Im Ziel fasste Nadine strahlend zusammen: "Erst ging es nach Sondalo, dann zurück nach Bormio, bevor der Anstieg zum Stilfser Joch kam. Als Gesamt Dritte ging ich in den Anstieg und fuhr dort konzentriert mein Tempo. In der Hälfte des Anstiegs überholte mich eine Italienerin und so kam ich als zweite Dame und Gesamt 17. von insgesamt 365 im Ziel."

Die langen Anstiege bei diesen alpinen Rennradformaten bedeuten in den Abfahrten oft hohe Geschwindigkeiten auf langen Distanzen. Aus eigener Erfahrung hat Nadine für alle Rennradfahrer und -fahrerinnen noch einen kleinen Tipp parat: "Mit den Disk-Brakes am R.S2 war auch die lange Abfahrt kein Problem. Probiert das mal aus."

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