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Nadine Rieder ist schnellste Deutsche im Sprint bei der MTB Europmeisterschaft

Bei den MTB Europameisterschaften im italienischen Chies `Alpago am vergangenen Wochenende traten die beiden AMG ROTWILD Teamfahrerinnen Nadine Rieder und Sofia Wiedenroth im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft an. Nadine’s Fokus lag auf ihrer Lieblingsdisziplin, dem Eliminator Sprint, Sofia wollte im Cross Country Rennen der U23 auf die Jagd nach Punkten gehen. Nachdem Sofia im Weltcup-Training in Lenzerheide Anfang des Monats schwer gestürzt war und zwischenzeitlich nicht trainieren konnte, ging die Studentin mit spürbarem Trainingsrückstand ins Rennen.

Harte Zeit für Sofia

Hohe Temperaturen, begleitet von Regen, dazu steile Rampen und 5,5 Kilometer Streckenlänge, die 4 ½ Mal bewältigt werden musste – die Anforderungen im U23 Rennen der Damen waren einer Europameisterschaft würdig. Für Sofia lief das Rennen erwartungsgemäß nicht optimal. Aus der dritten Reihe startend, konnte sie nicht vorne mitmischen, sondern fuhr im Feld mit und finishte auf Platz 22. Nach dem Rennen meinte sie: „Ich hatte zwar keinen Sturz, mir fehlte nach den langen Grundlageneinheiten einfach die Power in den Beinen. Dennoch versuchte ich das Rennen zu Ende zu fahren. So hart es auch war und ich kaum die steilen Berge mehr hoch kam, schaffte ich es irgendwie noch nach zwei Stunden ins Ziel.“

Nervenkitzel in den Sprintentscheidungen

Für echten Nervenkitzel in den Sprintentscheidungen sorgten die italienischen Wetterverhältnisse. Nachdem während der Finalläufe am Freitagabend starke Regenfälle eingesetzt hatten, entschieden die Verantwortlichen den Wettbewerb in der Dorfmitte von Lamosano aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Nadine Rieder hatte sich bereits für das Halbfinale qualifiziert und musste ihre Konzentration in die Finalläufe am Samstag mitnehmen. Mit zu viel Respekt vor der ersten Kurve verpasste sie den Einzug ins Finale dann aber nur knapp.

Im kleinen Finale riskierte sie mehr und ging als Erste in die erste Kurve. Hinter ihr stürzten gleich alle drei Konkurrentinnen, so dass Rieder leichtes Spiel hatte und sich als schnellste Deutsche im Sprint den 5. Platz sichern konnte. Nach dem Rennen war Nadine trotzdem ein wenig enttäuscht: „Der fünfte Rang ist zwar in Ordnung, aber ein bisschen ärgere ich mich, dass ich im Halbfinale nicht mehr riskiert habe. Aber mit dem Einzug ins Halbfinale habe ich auch die Norm für die Weltmeisterschaft Anfang September in Andorra erfüllt, worüber ich mich natürlich besonders freue!“

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