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Nadine Rieder behauptet sich in den Top 10 und wird WM-Siebte

Die Deutsche Meisterin Nadine Rieder scheiterte im Halbfinale der Weltmeisterschaften in Andorra im Eliminator Sprint. Im kleinen Finale wird die AMG ROTWILD Fahrerin Siebte.

Vier Racer gehen im Eliminator Sprint an den Start: Zwei kommen eine Runde weiter, zwei scheiden aus. Schon am Start kann sich alles entscheiden, auf der Strecke ist ein Rückstand kaum mehr aufzuholen und Überholmöglichkeiten gibt es nur sehr wenige. Spannend und im Ergebnis überraschend verliefen dann auch die einzelnen Rennen bei den diesjährigen Weltmeisterschaften.  

Ihr Viertelfinale hatte Nadine Rieder gewonnen, im Halbfinale trat sie aber als klare Außenseiterin gegen die Titelverteidigerin Kathrin Stirnemann und deren Nachfolgerin Linda Indergand an. Hier musste sich die Sonthofenerin der starken Konkurrenz dann auch deutlich geschlagen geben. Im kleinen Finale fuhr die Deutsche Meisterin auf Rang drei und wurde damit insgesamt Siebte der WM.  

Selbstkritisch zog Nadine nach dem Rennen Bilanz: „Ich habe nicht genug riskiert und war zu Beginn in den entscheidenden Kurven auf der Wiese zu verhalten.“ Dort waren vor ihr bereits eine Reihe Favoriten – auch bei den Herren – gestürzt und ausgeschieden. Damit lag sie bereits vor dem Einstieg in den Singletrail hinter den beiden Schweizerinnen und konnte auf der Zielgeraden nicht mehr aggressiv genug attackieren.  

Auch nach dem kleinen Finale, in dem sie sich auf den Gesamtrang 7 kämpfen konnte, schwang noch etwas Enttäuschung mit. „In den Kurven habe ich es verbockt, aber das WM-Halbfinale erreicht zu haben, ist in Ordnung“, meinte die Allgäuerin.


Mehr über Nadine Rieder lesen Sie unter AMG ROTWILD Team.

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