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Nadine auf dem Weg zum Triple?

Pflastersteine, künstliche Hindernisse, verwinkelte, enge Gassen und einige Stufen und das alles im höchsten Renntempo. Der Parcours zur Deutschen Meisterschaft im Eliminator Sprint wird Fahrern und Material wieder einiges abverlangen.

Die zweifache Deutsche Meisterin im Sprint Nadine Rieder will für das Team AMG ROTWILD wieder angreifen. Verletzungsbedingt musste sie zwei Weltcup Rennen aussetzen, wenn am 15. Juni die Deutsche Sprint Meisterschaft in Kirchzarten stattfindet, möchte Nadine ihren Titel auf der Strecke durch die Schwarzwald-Gemeinde wiederholen. Speziell für diese Disziplin hat Nadine ihr Material vorbereitet.

Gegenüber ihrem Weltcup R.R2 Hardtail nahm Teamchef Danny Herz ein paar Änderungen vor: "Die Basis für das Bike ist natürlich der aktuelle ROTWILD R.R2 Hardtail Rahmen, Nadine fährt ihn in der Größe L. Speziell bei den verbauten Teilen haben wir gemeinsam überlegt, was für ein Sprint-Rennen, Schulter an Schulter, Frau gegen Frau, am meisten Sinn macht. Anders als bei ihrem Weltcup Racer hat sich Nadine für eine Teleskopstütze entschieden, nach einigem Abwägen haben wir uns auf 125 cm Hub geeinigt. Kurz vor den Sprüngen bei so einem City-Sprint kann sie jetzt noch schnell den Sattel einfahren. Für die Zweikämpfe und engeren Streckenabschnitte setzen wir auf einen etwas schmäleren Lenker mit 680 mm Breite. Offen ist noch die Entscheidung in Sachen Laufrad. Da stehen mit dem DT Swiss XMC mit 30 mm breiter Felge und dem XRC mit 25 mm zwei Optionen zur Verfügung. Breiter ist stabiler, schmaler ist leichter – das entscheidet Nadine direkt vor Ort, welchen sie einsetzt. Die Ergon Factory Grips sind in der Gummimischung etwas weicher, dafür fährt sie die Gabel mit etwas mehr Druck. Das sind sicherlich alles nur Nuancen, die aber am Ende entscheidend sein können."

Ob sich Nadine den Titel zum dritten Mal holen kann, ist angesichts der noch nicht ganz verheilten Schlüsselbeinfraktur noch offen. Dennoch freut sich die Sonthofenerin auf Kirchzarten: "Ich werde am Donnerstag anreisen und mir die Strecke genau anschauen. Da es ein Stadtkurs sein soll, habe ich gute Hoffnung, dass es für mich bzw. besser gesagt mein Schlüsselbein machbar ist. Riskieren werde ich nicht zu viel, da ich Anfang Juli beim Weltcup in Val di Sole an den Start gehen will. Da muss ich jetzt einfach noch Rücksicht nehmen. Deshalb werde ich erst vor Ort definitiv entscheiden, ob ich an den Start gehe."

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