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Mit positiver Grundstimmung und im moderaten Tempo

Nach seiner letzten Klausur hat ROTWILD Factory Rider Marc Zimmermann kurzentschlossen seine Bikes und persönlichen Sachen eingepackt und ist von Köln zu seinen Großeltern nach Bielefeld gezogen, um diese im Alltag so gut wie möglich zu unterstützen. Dort nutzt der Sportstudent die jetzt verlängerten Semesterferien, um zu trainieren und sich auf die verbleibende Saison weiter vorzubereiten.

"Nach dem obligatorischen Kaffee und den täglichen Besorgungen versuche ich so viele Fahrradeinheiten wie möglich zu absolvieren, mindestens aber alle zwei Tage, immer abwechselnd mit dem Enduro Bike und meinem Rennrad.

Wechsel zwischen Rennrad und Enduro-Bike

Meinen Trainingsplan habe ich mir seit letzter Woche anpassen lassen und fahre momentan nur leichte bis moderate Trainingseinheit. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir jetzt die Spitzen bzw. Leistungspeaks erstmal ganz rausgenommen, da ich gerade mein Immunsystem dauerhaft auf einem guten Level halten will. Die Rennrad-Einheiten bestehen somit aus langen Kilometereinheiten (85-110 Kilometer) mit leichtem bis moderatem Tempo. Meine Enduro-Einheiten teile ich auf in Höhenmetereinheiten und Kilometereinheiten. Je höher die Kilometeranzahl, desto geringer ist die Höhenmeteranzahl und andersherum.

Kraft- und Stabilisationsübungen, Yoga als Ausgleich

Nachmittags mache ich meine Räder sauber, schraube etwas rum oder gehe in den Keller für meine Kraft- und Stabilisationsübungen. Ich habe vor kurzem wieder mit Yoga angefangen und will das über einen längeren Zeitraum beibehalten, weil es für mich ein unglaublich guter und nachhaltiger Ausgleich zum Fahrradtraining ist. Meine Flexibilität hat nach kurzer Zeit wieder enorm zugenommen und ich bin in den Trainingseinheiten viel konzentrierter als vorher. Mein persönlicher Luxus: die Sauna im Keller, die am Abend nach kalten und längeren Trainingseinheiten einen wunderbaren Ausklang bedeutet.

Gesundheit geht vor

Nach wie vor beschäftigt mich die Ungewissheit, wann es mit der Uni und der Bike-Saison wieder los geht. Bislang kamen leider nur Absagen oder Verschiebungen von allen Rennen, zu denen ich mich angemeldet hatte. Gesundheit geht jetzt vor, ich bleibe positiv und mache täglich das Beste in dieser Situation."

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