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Mit der richtigen Einstellung – im Gespräch mit Schauspieler Jan Hartmann über das Biken

Im deutschen Fernsehen ist Jan Hartmann seit vielen Jahren Dauergast, ob als Crew-Mitglied auf dem Traumschiff oder Hauptdarsteller in unzähligen anderen Erfolgsserien. Was viele dabei nicht wissen: Jan ist seit Kindesbeinen ein leidenschaftlicher Biker durch und durch. Ob früher als Fahrradkurier in den Straßen Hamburgs oder heute noch als Workout in den Drehpausen: Biken prägt den Wahl-Bayern und seine Freizeit wie kaum eine andere Leidenschaft.

ROTWILD Teammanager Danny Herz besuchte den zweifachen Familienvater zu Hause und gab ihm für sein neues ROTWILD R.X+ PRO zahlreiche Tipps mit auf den Weg. Wir nutzten die Gelegenheit, um noch ein paar Hintergrund-Infos über die Fahrradbegeisterung von Jan zu erhalten.

Jan Hartmann und das Thema Radfahren – welche Verbindung besteht da?

Das ist eine lange und glückliche Liebesbeziehung. Ich komme aus Schleswig-Holstein, nördlich von Hamburg. Plattes Land. Immer Wind von vorne. Wir wohnten am Stadtrand, angrenzend an viel Wald und Wiese. Um den eigenen Radius zu erweitern, musste unbedingt was auf zwei Reifen her. Wir waren eigentlich immer draußen. Immer auf dem Rad. Es war mein erstes Stück eigene Freiheit, die Selbstbestimmung eines kleinen Entdeckers. Bei Wind und Wetter ging es den langen Weg zur Schule, zum Sport am Nachmittag und später auf die Scheunenpartys in den umliegenden Gemeinden. 

Ich fing mit Kurierfahrten für verschiedene Apotheken an, um etwas zu verdienen. Fahrradfahren und Geld verdienen war für mich damals eine perfekte Kombi. Später in Hamburg habe ich das dann noch ausgebaut. Anstelle des Führerscheins leistete ich mir das erste hart ersparte Mountainbike. Damals noch ein Hardtail in knallblau mit neon-gelben Maguras. Ich hab das Ding richtig geliebt und war stolz wie Bolle. 

Nach meiner Hamburger Zeit zog ich 1999 für meinen ersten Schauspieljob nach Berlin. Die Stadt und all ihre Schleichwege habe ich mir mit dem Bike erarbeitet. Das Verrückte – in meiner Rolle spielte ich einen Fahrrad-Kurier. Da war das ganze Gestrampel wohl nicht umsonst.

Papa Jan - Für den Schauspieler und leidenschaftlichen Biker steht Familie an erster Stelle

Du bist während des Jahres auf der ganzen Welt für TV Produktionen unterwegs. Wie findest du da Zeit zum Biken?

Mal mehr, mal weniger. An Bord des Schiffes, auf dem wir drehen, gibt es immer wechselnde Leih-Räder. Die nutze ich an einem freien Tag gerne für kurze Runden auf neuem Terrain. Wenn möglich fahre ich mit dem Auto zu meinen Drehorten, Bike im Gepäck. Mein Rad war von Sardinien bis Schweden schon viel dabei.

Auch wichtig für die richtige Einstellung: Wie finde ich das perfekte Setup? Teammanager Danny hat die richtigen Tipps.

Rennrad oder Mountainbike? Was macht jeweils den Reiz aus?

Ich finde beides geil. Irgendwann probierte ich mal das Rennrad eines Freundes aus. Ich fand den Speed und die direkte Kraftübertragung auf die Straße genial. Das kann süchtig machen. Danach fuhr ich Jahre lang aktiv Rennrad. Oft vor einem Drehtag eine 60 km Runde über Potsdam nach Babelsberg. Kurz duschen und drehen. Fahrradfahren löst so ein unfassbar zufriedenes Glücksgefühl in mir aus. 

Nach einem zweifachen Bandscheibenvorfall konnte ich nicht mehr Rennrad fahren. Es tat permanent weh. In der Zeit habe ich mit dem Rad fahren pausiert. Das passiert ja vielen. Ich war viel auf Reisen, beim Dreh haben wir immer einen Fahrer. Das verleitet auch zum faul sein. Dann fuhr ich vermehrt Auto, lernte meine Frau kennen. Und als wir schwanger waren nahm ich mit zu. Es wurde Zeit die Reißleine zu ziehen und sich wieder auf einen schicken Hobel zu schwingen. Um fitter zu werden, aber auch weil ich es einfach extrem vermisst habe!

Seit ein paar Jahren steht also Mountainbike ganz klar vorne. Auch, weil ich zwischen Bayerischem Wald und Altmühltal lebe, mit endlos vielen Trails direkt vor der Haustür. 

In den Drehpausen unterwegs, auch wenn es mal dunkel wird, ist mit dem R.X+ kein Problem.

Welches ist deine Lieblingsregion zum Mountainbiken?

Auf meiner Liste steht Skandinavien sehr weit oben. Da würde ich echt gerne Rad fahren. Dieses Jahr erkunde ich aber erstmal die Trails in und um Saalbach-Hinterglemm. Als Kind war ich dort immer Ski-fahren. Und für jeden in Bayern ist der Gardasee natürlich ein beliebtes Ziel. 

Fit werden für die kommenden Projekte und die wichtigsten Daten nicht aus den Augen verlieren, dafür sorgt die Konnektivität beim R.X+.

Wie bist du auf ROTWILD aufmerksam geworden?

Ich hatte ROTWILD schon immer auf dem Zettel. Ohne vorher ein ROTWILD gefahren zu sein, musste ich immer wieder hin schielen, wenn ich mal eins sah. Ob das der Name ist oder die Seltenheit weiß ich nicht. Jedenfalls lösen ROTWILD Bikes etwas bei mir aus. Und da geht es nicht um prahlen oder ´haben wollen´. Fahrrad fahren ist etwas sehr Emotionales. Etwas Intimes. Das Bike ist im Idealfall Dein Partner, auf den Du Dich in jeder Situation zu 100 Prozent verlassen willst. Ich vertraue ROTWILD Bikes einfach. Das ist eine Kombination aus der Entstehungsgeschichte, dem Design, der unbedingten Leidenschaft der gesamten Belegschaft. ROTWILD ist nicht nur ein Fahrradhersteller. Es ist eine Haltung. Man muss es erlebt haben, um es zu begreifen. So genial sind die Dinger.

Mit ein paar Tricks vom Profi wird das Handling einfacher.

Was fasziniert dich am E-MTB?

Als bekennender Gadget Freak stehe ich seit einiger Zeit total auf E-Fullys. Die haben so krass Wumms und machen einfach nur Bock. Irre, was da möglich ist. Schon mal bergauf eine Kurve angebremst? Da kommt aber direkt die Grinsekatze!

Setup und Einstellung passen. Ab auf die Trails, wir sehen uns dort, Jan!

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