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Glückshormone beim Mountainbiken

Bewegung jeglicher Art hat einen positiven Einfluss auf unseren Körper. Das gilt demnach auch fürs Mountainbiken. Wer körperlich aktiv ist, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur. Auch der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Hormonproduktion aktiviert.

Wenn wir im Sattel unseres Mountainbikes sitzen und bergauf fahren, wird eine Vielzahl an Muskeln aktiv. Der positive Nebeneffekt dieser Muskelaktivierung ist die vermehrte Ausschüttung unterschiedlicher Hormone, die Mediziner als Neurotransmitter bezeichnen. Das sind Botenstoffe, die ganz unterschiedliche Effekte auf unsere Gefühlswelt haben. Für unser Glücksgefühl beim Mountainbiken sind vor allem vier Stoffe verantwortlich: Dopamin, Endorphine, Seretonin und Adrenalin.

Dopamin – der Motivator

Dopamin steigert unseren Antrieb und spielt bei der Steuerung unserer Koordination eine wichtige Rolle. Als Botenstoff ist es für unser Glücksempfinden verantwortlich. Da es bei körperlicher Aktivität vermehrt ausgeschüttet wird, hat jeder Kilometer, den wir im Sattel unseres Mountainbikes sitzen, einen positiven Effekt.

Serotonin – der Stabilisator

Auch der Neurotransmitter Serotonin entsteht bei erhöhter körperlicher Belastung. Er wirkt sich positiv auf unseren emotionalen Zustand aus. Insgesamt sorgt Serotonin für eine gelassenere und zufriedene Stimmungslage. Der positive Effekt eines stabilen Serotoninspiegels ist nicht direkt beim Mountainbiken spürbar. Vielmehr sorgen wir durch regelmäßige Biketouren und den damit verbundenen sportlichen Belastungen für eine positive Grundstimmung.

Endorphine – die Schmerzkiller

Damit wir länger andauernde körperliche Belastungen durchstehen, produziert unser Körper bei sportlicher Aktivität in Form von Endorphinen sein eigenes Schmerzmittel. Sie wirken  ähnlich wie Morphin oder Opium, lindern das Gefühl der Erschöpfung und geben uns beim Mountainbiken einen zusätzlichen Energieschub. Folglich fühlen wir uns gut, wenn wir uns bewegen.

Adrenalin – der Stressmanager

Adrenalin wird in Stress- und Gefahrsituationen ausgeschüttet. Und zwar immer dann, wenn der Körper auf den Punkt alles geben muss. Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen und Konzentration werden durch die Adrenalinproduktion gesteigert. So sind wir in der Lage, Situationen zu meistern, die im Grenzbereich unserer Fähigkeiten liegen. Beim Mountainbiken profitieren wir vor allem auf Trails oder im Bikepark von diesem Effekt.

Eines steht also fest:

Durch regelmäßiges Mountainbiken können wir die Ausschüttung von  Hormonen, die für Glücksgefühle sorgen, steigern. Je häufiger wir uns in den Sattel unseres Bikes setzen, desto besser werden wir uns auf Dauer fühlen.

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