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E-Bike Reviere: endlos Höhenmeter fressen und Abfahrten genießen

Downhill-Freaks geraten immer wieder in einen wahren Rausch, wenn sie schmale Trails und steile Pisten bergab rasen können. Wenn da nur nicht immer wieder der Uphill wäre. Doch die Zeiten der mühevollen Strapazen und schweißtreibenden Bergeinsätze sind vorbei. Das E-Bike macht‘s möglich. Der Aufstieg mit Bike ähnelt so mehr einer lockeren Aufwärmrunde, bevor es wieder rasant bergab geht. Shuttle, Bergbahn oder Lift? Nicht nötig. Hier ein paar Tipps für Downhiller, die die Gipfel mit E-Bike rauf und runter rasen.

 

Biker-Eldorado Latsch – Vinschgau

Hart aber herzlich geht es hier zur Sache. Downhiller finden die gesamte Palette alpiner Bikechallenge – von extremen Hochgebirgspassagen bis hin zu reinstem Downhill-Singletrail-Flow. Das Biker-Eldorado liegt in einem Nationalparkgebiet, dem Stilfser Joch. Die Touren führen durch einzigartige Wälder, über verwachsene Forstwege, schroffe Gipfel und Gletscher – viele fernab von Lift- und Shuttleservice. Hier können spielerisch Höhenmeter gefressen und schier endlose Abfahrten genossen werden. Nicht umsonst führt das weltweit härteste Mountainbike-Rennen, die Transalp Challenge, regelmäßig durch den Vinschgau.

www.bikereldorado.com

 

Unterammergau

Immer noch ein echter Geheimtipp sind die Ammergauer Alpen. Dort gibt es einfach alles, was das Herz eines Downhillers so braucht. Schroffe Gipfel, krasse Abfahrten und wunderbare Ausblicke. Ein absolutes Highlight ist der Pürschling: eine recht kurze, aber extreme Tour. Start ab dem Parkplatz in Unterammergau. Ein breiter Forstweg, der sich immer steiler Richtung Pürschlinghaus windet. 709 Höhenmeter müssen hier auf 8,8 Kilometern bewältigt werden. Die Steigung beträgt stellenweise 25% – kurz vor der Josephskapelle. Wer will kann auch noch 200 Höhenmeter drauf packen und ohne Bike auf den Teufelstättkopf wandern. Die Abfahrt ist sehr anspruchsvoll und bietet eine kleine Variante (Langenthal). Nur etwas für Könner! Tipp: In Oberammergau gibt es einen Bikepark – mit Lift.

www.ammergauer-alpen.de

 

Nagelfluhkette

Im Allgäu zieht sich ein wunderschönes Bergmassiv durch das Alpenland – die Nagelfluhkette. Der Hochgrat bildet dabei die höchste Erhebung. Bis kurz unterhalb seines Gipfels führt sogar eine Bergbahn. Doch die alten, kleinen Gondeln haben keinen Platz für Mountainbikes. Von der Talstation aus verlaufen mehrere Touren, wie die sehr steile Schotter- und Asphaltpiste bis zur Bergstation mit stürmischer Abfahrt Richtung Alpe Scheidwang. Oder über den Berggasthof Oberstiegalpe zum Lanzenbach und zur Alpe Remmelegg. Nicht weit davon verläuft der Jägersteig – sehr schmal und anspruchsvoll – durch einen Wald über Stock und Fels an einem Hang entlang.

www.hochgrat.de

 

Bikepark Geisskopf

Er zählt zu den ältesten Bikeparks in Deutschland. Schon 1999 öffnete der Park am Geisskopf im Bayerischen Wald, zwei Autostunden von München entfernt, seine Trails. Mit gerade einmal 260 Höhenmetern kann er mit den Spots in den Alpen zwar nicht mithalten. Aber „Höhe“ ist nicht alles. Durch sein vielseitiges Streckenangebot hat der Bikepark bei Bischofsmais einiges zu bieten – vor allem jede Menge Spaß, Speed und Flow. Für Downhiller, Freerider, aber auch Einsteiger. Zumal man mit seinem E-Bike immer wieder die verschiedenen Trails (fünf Hauptstrecken) in Angriff nehmen kann – inklusive Drops, Wallrides, Step-ups, Sprüngen und Steinstufen.

www.bikepark.net

 

Kleinwalsertal

Klein aber fein – umringt von Alpengipfeln können Biker es hier krachen lassen. Fiese Anstiege, rockige Downhills und entspannte Passagen mit traumhaften Ausblicken sorgen im Kleinwalsertal für Abwechslung – und zwar rund um den Schmiedebachtobel, Schönblick, Hochleite oder die Kanzelwand. Ein kleiner Bikepark bei Hirschegg kann als Aufwärmrunde genutzt werden. 

www.kleinwalsertal.com

 

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