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Deutsche Meisterin 2015: Sofia Wiedenroth!

Dass Topathleten und das ROTWILD R2 Racebike eine Erfolg versprechende Kombination sind, das bewies das AMG ROTWILD MTB Racing Team am vergangenen Wochenende. Auf der technisch anspruchsvollen Rennstrecke von Saalhausen gewann Sofia Wiedenroth im U23 Rennen den Titel der Deutschen Meisterin im Cross Country. Nadine Rieder bot in der Damen Elite Klasse eine ihrer besten Leistungen der Saison und belegte den vierten Rang. Dabei waren die Streckenverhältnisse im Sauerland alles andere als einfach gewesen. Nach lang anhaltendem Regen war der Untergrund sehr matschig, was die ohnehin schon sehr technischen Abfahrten noch schwieriger machte. Fünf Mal musste der Kurs mit rund 4,8 km Länge und 160 Höhenmeter durchfahren werden.

Sofia nutzte ihre Chance

Nach einem schnellen Start ihrer beiden Hauptkonkurrentinnen setzte sich Sofia auf der dritten Position fest und wartete auf ihre Chance. In den Anstiegen hatte Sofia zunächst Mühe, dem hohen Tempo zu folgen, kam aber in den Abfahrten immer wieder heran. „Runde für Runde liefen meine Muskeln dann immer besser und ich konnte auch bergauf den Anschluss halten. Umso länger das Rennen ging, desto schneller wurde ich. Endlich zahlte sich das lange, harte Training aus. In der dritten Runde ergriff ich dann die Chance und attackierte die beiden, bevor es die Berge wieder hinauf ging. Ich wusste, wenn ich einmal als erste oben ankomme, fahre ich in der Abfahrt einen guten Vorsprung hinaus“, kommentierte Sofia. Nachdem sie die Lücke gerissen hatte, fuhr die Junioren-Vizeweltmeisterin von 2012 den Vorsprung sicher ins Ziel und holte sich mit 22 Sekunden Vorsprung ihren ersten U23-Titel.

Nadine mit Platz 4 in der Elite

Nach einigen heftigen Stürzen in den zurückliegenden Rennen war die Herausforderung für Nadine auf den rutschigen Abfahrten groß gewesen. Im starken Starterfeld bot die Sonthofenerin jedoch eine überzeugende Leistung und freute sich anschließend im Ziel: „Das Rennen lief einfach super und ich war zwischenzeitlich sogar mal auf der 3. Position. Bis zur letzten Runde war die Medaille auch noch in Reichweite, aber es hat dann nicht mehr ganz gereicht. Trotzdem freue ich mich riesig über meinen ‚Holzmedaillenplatz’ und mein bisher bestes Ergebnis im Cross Country. Das Bike funktionierte super und trotz der anspruchsvollen Verhältnisse hatte ich überhaupt keine Probleme.“

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