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Das R.X+ FS ausprobiert: Sehr gut im Handling, riesiger Einsatzbereich!

Wenn ein Magazin die besten Trailbikes des Jahres unter die Lupe nimmt, dann sind ROTWILD X-Modelle in der Regel fester Bestandteil des Testfeldes. Die All-Mountain Bikes sind antriebsstarke Alleskönner mit einer ausgeklügelten Fahrwerkskinematik und dazu in verschiedenen Laufradgrößen fahrbar. Das Pedalièro Magazin hatte für seine Trails-Ausgabe 2017 die E-MTB Variante – das R.X+ FS – angefordert und kam Endorphin-geladen in die Redaktion zurück. Und das ist der Testbericht:

"In Puncto E-MTB sind ROTWILD alte Hasen im Geschäft. Ihre aktuelle Linie konzentriert sich auf integriertes Rahmendesign und nimmt Bezug auf die unmotorisierten Mountainbikes. So steht das R.X+ in direkter Verwandtschaft zum Trailbike R.X1 und will wie dieses ein echter Trailkünstler sein. Ob ihm das gelingt? Wir werden sehen!

Das ROTWILD X+ FS Comp ist garantiert eines der schönsten E­MTB unter der Sonne. Für Laien ist die Motorisierung kaum erkennbar, ein fettes Unterrohr lässt E­Power erahnen, das gesamte Rahmenkonzept ist aber so dezent und gelungen, dass ein pedaliéro­Designpreis angebracht wäre.

ROTWILD hat einfach den Dreh raus, hübsche Bikes zu bauen. Schön auch die Möglichkeit, das Bike mit drei unterschiedlichen Laufradgrößen auszustatten, denen die Dieburger direkte Charaktereigenschaften zuordnen: Transalp (29“), Trail (27,5“) und Traction (27,5“+). Sagt eigentlich alles.

Wir haben uns zum Test für die 27,5­Zoll­Ausführung entschieden. ROTWILD setzt auf eine „Integrated Power Unit“ (IPU) mit 500 Wattstunden, eine extrem ausgereifte Technologie. Der Brose­Antrieb entwickelt sehr harmonischen Vortrieb, kein Ruckeln und Zuckeln quält. Nach dem Überschreiten von 25 km/h macht sich der Vorteil eines entkoppelten Systems bemerkbar, geschmeidig und ohne Verlust kann pedaliert werden, so stellt man sich das vor.

Die Comp Ausstattung markiert die günstige Variante des X+. Hier wurden solide Parts gewählt, die vielleicht etwas schwerer sind, aber durchweg technisch hohes Niveau bieten. So können wir Shimanos SLX­Schaltwerk und Bremsen beste Performance attestieren, ein paar Gramm Mehrgewicht sind bei einem E­MTB für unser Verständnis zu vernachlässigen. Lediglich bei der Sattelstütze hat der Rotstift zu sehr zugeschlagen, ein Bike mit diesem Einsatzbereich verdient natürlich eine Remote­Post.

Womit wir auf dem Trail sind. Die Verwandtschaft zum X1 ist sofort zu spüren, nicht nur Geometrie und Sitzposition kommen aus einer Hand, auch die Trailperformance. Das Handling ist exzellent, beinahe kommt BMX­Feeling auf, das X+ lässt sich erstaunlich gut springen. Variabilität, wohin man blickt, Steuerwinkel und Hinterbaulänge lassen sich variieren, die Charakteristik des Bikes stark verändern, um es ganz an seine Vorstellungen anzupassen. Der Hinterbau macht einen sehr guten Job, er hält aktiv Bodenkontakt und steckt auch fette Sprünge unaufgeregt weg.

Das Fazit: Was für ein Verwandlungskünstler! An diesem Bike kannst du tunen, bis der Arzt kommt, unglaublich viele Parameter sind veränderbar. Die von uns gefahrene Variante mit „kleinen“ 27,5­Zoll­Laufrädern ist ein quirliger Trailräuber, sehr gut im Handling, mit riesigem Einsatzbereich. Das Rahmenkonzept ist hervorragend, die Optik perfekt, den Preis kann man fast als Schnäppchen bezeichnen.

Empfohlen für den Fahrertyp: Für Designliebhaber und Technikexperten, Tuningfreaks und Allroundartisten – kurz für alle, die Mountainbiken lieben."

Das gesamte Trails Magazin kann man hier online lesen

Mehr Infos zur 2018er X-Modellpalette gibt es hier.

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