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Das ist Enduro! Morgane und die Herausforderungen bei der EWS

Morgane Such, Enduro Spezialistin im Team AMG ROTWILD, ist zurück aus Madeira. Dort, auf der Vulkaninsel im Atlantischen Ozean, hatte sie an der Enduro World Series teilgenommen und schickte uns ihre Eindrücke vom Rennen in der internationalen Enduro Elite.

„Madeira ist ein Traumspot für Mountainbiker. Perfekt für mich und mein neues ROTWILD R.E1. Rund um Machico, wo das Rennen stattfand, sind Landschaft und die Trails besonders schön. Die Streckenführung bestand aus zwei physisch extrem anspruchsvollen Tretpassagen, die restlichen waren sehr technisch. Umso wichtiger waren die zwei Trainingstage, um die richtigen Linien zwischen den ganzen Wurzeln und Felsen zu finden. Das Training fand noch bei extremen Regen statt, entsprechend war es sehr rutschig. Mein Pech: ein kleiner Sturz schon vor dem Rennen, bei dem ich mir das Handgelenk verstaucht hatte. Aber beim Rennen selbst sollte mir der Adrenalinschub darüber hinweghelfen.

Am ersten Renntag kämpfte ich nicht nur gegen die Uhr, ein mechanisches Problem machte mir zusätzlich zu schaffen. Weil die EWS Regeln besagen, dass wir als Fahrer keinen technischen Support zwischen Start- und Ziellinie in Anspruch nehmen dürfen, war der erste Tag für mich eine echte Herausforderung. Am zweiten Tag lief es dann deutlich besser, auch wenn ich die verlorene Zeit des ersten Tages nicht mehr aufholen konnte. Die technischen Passagen liefen hervorragend, ich fühlte mich trotz meines Trainingsrückstandes gut in Form und das Bike funktionierte perfekt. Am Ende kam ich zwar nur auf den 16. Rang, aber ich habe das Rennen sehr genossen – und lächelte jede Sekunde. Das ist für mich Enduro. Nächste Station der EWS Tour wird Irland sein. Ich freue mich jetzt schon drauf.“

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