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Dank starker Leistung: Nadine fährt beim UCI Weltcup in die Top Ten

ROTWILD Factory Team Fahrerin Nadine Rieder unterstreicht bei den UCI Mountainbike Weltcups in Albstadt und Nove Mesto ihre Form und platziert sich erstmalig in ihrer Karriere in den Top-Ten bei einem Weltcup Rennen.

Freitag Spätnachmittag im tschechischen Nove Mesto: Die gesamte Weltcup Elite der Damen steht am Start des Short Track Rennens über neun Runden. Die Short Track Disziplin ist in diesem Jahr ein fester Bestandteil der Weltcup-Stationen, in der sich jeweils die besten 40 Fahrerinnen und Fahrer für die Startaufstellung des zugehörigen Cross Country Rennens qualifizieren. Geprägt ist dieses Rennformat von taktischem Fahren und hoher Geschwindigkeit von Anfang an.

Nadine Rieder bestimmt das Tempo beim UCI Short Track Weltcup Rennen in Nove Mesto. Foto: Küstenbrück, EGO Promotion

Kurz nach dem Start in Nove Mesto gelingt es der Sonthofenerin Nadine Rieder auf ihrem R.R2 Team-Hardtail sich weit vorne zu platzieren. Ab dem ersten Drittel des Rennens übernimmt die ROTWILD Fahrerin die Führungsarbeit und hält sich bis kurz vor Schluss in der Führungsgruppe. Auf der Schlussrunde verschärft sich das Tempo, Nadine verliert noch ein paar Plätze und überquert am Ende mit einem couragierten Auftritt als Siebte die Ziellinie. Als schnellste Deutsche qualifiziert sie sich für die erste Startreihe des Cross Country Rennens am Sonntag.

Faszination Short Track: hohes Tempo, kurze, knackige Anstiege und ein dichtes Fahrerinnen-Feld sorgen für packende Rennatmosphäre. Vorneweg: ROTWILD Factory Rider Nadine Rieder. Foto: Fuchs, EGO Promotion

Dort hat Nadine aber großes Pech, als ihr in der zweiten Runde eine andere Fahrerin ins Bike fuhr, sie zu Sturz bringt und dabei das Schaltauge abreißt. DNF, „did not finish“, steht am Ende für Nadine in der Ergebnisliste. Statt einer weiteren Platzierung verbucht Nadine mit heftigen Schürfwunden einen Aufenthalt in der Ambulanz. So groß die Enttäuschung direkt nach dem Rennen ist, so glücklich darf Nadine sein, dass bei dem heftigen Crash nicht Ernsthaftes passiert ist.

Bereits beim Weltcup Auftakt hatte Nadine Rieder mit ihren Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Platz 12 im Short Track sowie ein 23. Rang im XCO Rennen. Foto: Sigel, EGO Promotion

Umso mehr darf die Cross Country Spezialistin mit den letzten beiden Weltcup-Wochenenden zufrieden sein. In Albstadt hatte sich ihre gute Form mit einem erstaunlichen zwölften Rang im Short Track schon angedeutet. Die Sonthofenerin war über das Nachrückverfahren ins Feld der 40 Fahrerinnen eingezogen. In der ersten Rennhälfte konnte sie sich unter den Top-Ten einreihen, hatte jedoch in Runde vier massives Pech, weil die vor ihr fahrende Französin im Pumptrack über die Wellen gestürzt war und damit ein Lücke gerissen hatte. Beim anschließenden Cross Country Rennen wurde Nadine 23., was für sie die Einstellung ihres bis dahin besten Weltcup-Resultats bedeutete.

So zieht Nadine für sich auch ein positives Fazit: "Der Erfolg freut mich riesig. Ich hatte eine super Vorbereitung und mein Gefühl vor Beginn der Weltcups war super. Trotzdem hätte ich mir nie erträumt, dass ich gleich zum Auftakt so tolle Ergebnisse einfahren kann, es sogar in die 1. Startreihe schaffe und mich als beste Deutsche nicht nur in den Top Ten platziere, sondern auch noch lange in Führung gefahren bin. Gestern für das XCO Rennen war ich top motiviert und bereit ein weiteres gutes Ergebnis einzufahren. Aber manchmal läuft eben nicht alles nach Plan und auch wenn die Enttäuschung groß war, überwiegt das positive Gefühl, das ich von den ersten beiden Weltcupwochen mitnehme. Am Mittwoch geht es für mich ins Höhentraining und bereits jetzt freue ich mich, wenn es mit den Weltcuprennen weitergeht." 

Kann nach den ersten zwei Weltcup Stationen ein positives Fazit ziehen: Nadine Rieder, die ihre bislang besten Weltcup Ergebnisse eingefahren ist. Foto: Fuchs, EGO Promotion

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