Bike´n soul Guide Karsten Lautenbach und seine Erfahrungen mit dem R.C750

Produkt / / Zurück zur Übersicht

Karsten Lautenbach arbeitet als Guide in der Mountainbikeschule bike’n soul in Saalbach. Seinen Touren durch den Bike-Circus Saalbach Hinterglemm absolviert er häufig mit dem vielseitigen Cross Mountain Bike R.C750. In diesem Interview verrät er uns, wie sich das Bike im täglichen Gebrauch schlägt und für welche Touren es bei ihm zum Einsatz kommt.

Als Bike-Guide im alpinen Raum fährst du ja in unterschiedlich anspruchsvollem Terrain. Was macht für dich ein gutes Cross Mountain Bike aus?

Ein Cross Mountain Bike wie das R.C750 setze ich in erster Linie bei längeren Ausfahrten im leichten bis mittelschweren Gelände ein. Hierbei ist für mich in erster Linie die Reichweite und eine effiziente und trotzdem entspannte Sitzposition entscheidend.

Bike’n soul Profi Karsten kennt durch seine Arbeit als Guide die verschiedenen ROTWILD Bikes aus dem Praxiseinsatz besonders gut.

Bei bike´n soul verleiht ihr ja auch Räder. Für welches Gelände und für welchen Touren empfiehlst du deinen Kunden das R.C750?

Wir empfehlen das R.C750 sehr gerne, wenn es unserem Gast darum geht, hoch hinauszukommen und sich den ein oder anderen Gipfelsieg auch ohne Gondel einzufahren. Für die Abfahrt wählen solche Leute dann eher eine technisch weniger anspruchsvolle Route. Diese verlaufen dann meist auf Forststraßen mit feinem und groben Schotterbelag sowie dem ein oder anderen Singletrail. Wenn die geplante Tour durch anspruchsvolles und grobes Gelände führt, empfehlen wir das R.X750.

Was sind für dich die größten Vorteile des R.C750?

Auf jeden Fall die Reichweite und das etwas straffere aber immer noch komfortable Fahrwerk.

Gipfelsieg auch ohne Gondel, dafür eignet sich das R.C750 im Glemmtal ganz besonders. Foto: Markus Greber @markusgreber für bike’n soul Saalbach @bike_saalbach

Wenn du mehrtägige Touren mit Gruppen unternimmst, fährst du dann lieber das R.C750 als Cross Mountain Bike oder lieber ein Big Mountain wie das R.X750?

Da meine "Roots" beim Freeriden liegen und ich mit unseren Gästen sehr gerne auf technisch anspruchsvollen Trails, häufig auch mit Sprüngen, unterwegs bin, fällt meine Wahl tatsächlich häufiger auf des R.X750 oder sogar das R.E750.

Was sind für dich die größten Unterschiede des R.C750 gegenüber einem Big Mountain Bike wie beispielsweise dem R.X750?

Im direkten Vergleich verzeiht das R.X750 im groben Gelände bei einer nicht ganz optimal gewählten Linie mehr. Es bietet durch den größeren Federweg auch etwas mehr Reserven.

Bevor es mit den Gästen auf die teilweise anspruchsvollen Touren geht, steht ein letzter Check des Materials inkl. genauem Setup an. Im R.C750 arbeitet das hochwertige DT SWISS Fahrwerk mit 140 mm Federweg, das speziell für die Anforderungen der Trailfahrer entwickelt wurde. Foto: Markus Greber @markusgreber für bike’n soul Saalbach @bike_saalbach

Hast du schon mal erlebt, dass das Bike auf einer Tour an seine Grenzen stößt? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Eigentlich nicht. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Bikes teilweise auch außerhalb ihres vorgesehen Einsatzbereiches eingesetzt werden können. Dies setzt dann aber natürlich die Anpassung des Fahrstils und der Geschwindigkeit voraus.

Wann steigst du persönlich vom R.C750 auf das R.X750 um?

Immer wenn es in etwas gröberes Gelände geht und ich richtig verblockte Trails runterfahre, auf denen auch mal kleine bis mittlere Sprünge zu bewältigen sind.

Fährst du das R.C750 auch ab und zu im Bikepark und auf Trails? Wie schlägt es sich dabei?

Liegt ein Trail oder Bikepark-Segment auf der Tour nehme ich es auf jeden Fall auch mit dem R.C750 mit. Natürlich dann mit angepasster Fahrweise. Also nicht im "Vollgasmodus“ wie mit dem R.X750 oder dem R.E750. Aber auch mit etwas weniger Speed und dem richtigen Flow macht ein leichter Trail auf dem R.C750 richtig viel Spaß. Das Bike schlägt sich auf solchen Trails top, da es eine sehr ausgewogene Geometrie und Gewichtsverteilung hat.

Singletrail-Surfen, flowige Trails und das ein oder andere Bikepark-Segment - das lässt sich mit dem R.C750 problemlos genießen. Foto: Markus Greber @markusgreber für bike’n soul Saalbach @bike_saalbach

Nimmst du je nach Strecke und Witterung bestimmte Anpassungen an deinem Bike vor?

Nein. Wenn ich mein Setup einmal gefunden habe, fahre ich es durchgehend. Lediglich bei sehr starken Temperaturschwankungen passe ich den Reifendruck etwas an.

Benutzt du am Vorder- und Hinterrad die gleichen Reifen?

Man kann wirklich sagen, dass bei allen ROTWILD Bikes die ab Werk verbauten Reifen eine hervorragende Wahl sind und super funktionieren. Nur beim R.C750 habe ich vorne auf einen Continental Baron gewechselt. Er hat zwar einen etwas höheren Rollwiderstand als der Continental Trailking, jedoch im Gelände etwas mehr Reserven und einen genial breiten und kalkulierbaren Grenzbereich. Das R.X750 und R.E750 fahre ich durchgehend mit der Originalbereifung.

Dein persönliches Fazit zum R.C750?

Das R.C750 ist das perfekte E-MTB für alle Biker, die gerne auf ausgedehnte Touren im leichten bis mittleren Gelände gehen und dabei ausreichend Fahrwerksreserven an Bord haben möchten, um auch den ein oder anderen Singeltrail mit unter die Stollen zu nehmen.

Alle Infos zu den Cross Mountain Varianten der R.750er Baureihe gibt es hier!

Vollcarbon Rahmen, 140 mm Fahrwerk 750 Wh Akku und Brose Drive S Mag Motor: das R.C750 29er E-MTB ist ein echter Alleskönner mit ausgewogener, tourentauglicher Gesamtabstimmung.

Immer up-to-date mit dem ROTWILD Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren