66 ter Beitrag von 205 Beiträgen

Bike-Bekleidung: Mehrlagig den winterlichen Elementen trotzen

Das Mountainbike ist längst für den Winter topp präpariert und alles justiert, aber wie sieht’s mit denn der richtigen Radbekleidung für den Ritt durch die nasse, kalte Jahreszeit aus? Um nicht zu frieren oder gar zu überhitzen, sind Auswahl und Anzahl der Textilschichten entscheidend. Mit dem passenden Mix an funktioneller Bikebekleidung macht das Radtraining auch bei Nässe und Kälte Spaß.

Wer im Herbst und Winter nur ans richtige Material unterm Sattel denkt, der wird nach wenigen Kilometern triefend nass, kalt und klamm auf seinem Bike sitzen und frieren. Möchte man während des Radtrainings trocken und warm bleiben, entscheidet die richtige Kleidungswahl. Der Schlüssel für einen gut klimatisierten Körper liegt im bewährten Zwiebelprinzip. Optimal sind drei Textilschichten übereinander: eine untere, eine mittlere und eine äußere Lage.

Für den Schweiß eine funktionelle Basis

Ja, auch bei Kälte schwitzt man, vor allem wenn man warm angezogen ist und es anstrengend wird. Geht’s dann mal bergab, kühlt der Körper schnell aus, und einer Erkältung sind Tür und Tor geöffnet, bekannt als „Open Window“ (LINK zu „Gesund durch den Mountainbike-Winter“). Die erste Textilschicht sollte deshalb direkt auf der Haut getragen werden, Feuchtigkeit optimal aufnehmen und weiter nach außen abgeben. Gut geeignet sind eng anliegende Langarmshirts aus synthetischen Materialien und nur einem geringen Anteil Baumwolle. Shirts aus 100% Baumwolle halten die Feuchtigkeit würden nass und klamm werden.

In der Mitte gut klimatisiert

Die mittlere Lage soll vor Kälte isolieren und die Feuchtigkeit weiter nach außen transportieren. Das isolierende Textil sollte Wärme speichern, indem es die Luft nahe am Körper hält und dabei atmungsaktiv ist. Die richtige Wahl der Mittelschicht hängt vom Wetter und der Trainingsintensität ab, hier ist Erfahrung gefragt. Von Fleece bis Daune ist die Auswahl groß, wobei letztere schlecht trocknet. Auch Kleidung aus Merinowolle hat Vorteile, solange es trocken und die Intensität moderat ist.

Schutz vor den Elementen

Die äußere Schicht hat die größte Funktion und soll besonders vor dem Wetter schützen – vor Wind, Wasser und Schnee. Sie sollte wasserdicht und atmungsaktiv sein, aber auch weit genug, um gut über die anderen Lagen zu passen und die Bewegung nicht einzuschränken.  Die richtige Wahl hängt vom jeweiligen Einsatzbereich und den persönlichen Bedürfnissen ab: Ist es kalt und nass, friert man leicht oder soll die Jacke leicht zu verstauen sein. Die Auswahl reicht von dünnen winddichten Regenjacken bis zur Softshell mit gutem Kälteschutz und Belüftungseinsätzen. Wer auf Qualität setzt, der ist länger trocken, warm und komfortabler mit dem Mountainbike unterwegs.

Funktionelle Bikewear finden Sie im unserem Online-Shop.

Immer up-to-date mit dem ROTWILD Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren