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5 Tipps für warme Füße beim Mountainbiken

Der Winter kann auch mit Mountainbike ein wahrer Traum sein. Wenn die dicken Stollenreifen durch frisch gefallenen Schnee rauschen und eine Spur durch die weißen Kristalle ziehen – ob nun auf einem Singletrail im Wald, auf einer unberührten Wiese oder in den Bergen. Solange der Schnee nicht zu tief ist und die Räder rollen, ist eine Snowbike-Tour einfach großartig. Nur eines kann den unbeschwerten Wintertraum auf zwei Rädern stören: Wenn sich die Zehen langsam aber sicher in zwei Eisblöcke verwandeln. Dann steigt der Schmerz, und der Spaß ist vorüber. Hier sind fünf Tipps, wie die Füße beim Mountainbiken auch bei Minusgraden warm und gut durchblutet bleiben.

1. Neopren hilft gegen Kälte

Der Artic X von GripGrab passt als Überschuh auf viele Bikeschuhe.

Mit dem Artic X Überschuh von GripGrab können einem Minusgrade nichts mehr anhaben. Dafür sorgt eine vier Millimeter dicke Neoprenschicht. Der Neopren-Überschuh ist winddicht, wasserdicht und mit der sogenannten INTELLISEAL-Technologie ausgestattet – das bedeutet: Der gummierte Einband auf der Unterseite des Überschuhs fungiert als elastisches Siegel, wodurch der Überschuh unten am Schuh eng anliegt. Die reißverschlusslosen Überschuhe werden angezogen bevor man in die Schuhe schlüpft. Dadurch sitzt der Überschuh perfekt und ist mit vielen Bikeschuhen kompatibel.  

Preis: 69,95 Euro

www.gripgrab.com

2. Eisbärenfell gegen kalte Füße

Merinowolle mit Fasern, die dem Fell eines Eisbären ähneln.

Wer im Winter lange Spaß auf seinem Bike haben möchte, sollte auf keinen Fall bei den Socken sparen. Diese sollten nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein, sondern einfach gut auf die Bedürfnisse von Mountainbikern abgestimmt sein. Wie die „Extreme Winter Socken“ von Northwave aus Merinowolle und Polyamid. Diese haben Fasern, die dem Fell eines Eisbären ähneln. Sie bestehen aus gekräuselten Hohlfasern, in deren Hohlräumen Luft gespeichert wird – das blockt die Kälte ab und speichert die Wärme. Dazu kommen noch Verstärkungen an Zehen und Fersen. Das Resultat: Ein kuschelweiches und wohliges Vergnügen auf dem Bike.

Preis: 14,95

www.northwave.de

3. Bikeschuhe für Eis und Kälte

Für lange Wintertouren optimal: Der Scott Heater MTB Bikeschuh mit Goretex-Membran.

Normale Bikeschuhe sind für eisige Wintertouren einfach nicht geeignet. Schon allein deswegen, weil man in den recht engen Mountainbikeschuhen meist keine dicken Socken tragen kann. Was also tun? Bergschuhe sind zu schwer, klobig und geben auf den Pedalen nicht genügend Halt. Robuste Trekkingschuhe sind nicht warm genug und sorgen schnell für Eisblöcke unterhalb der Knöchel. Die Lösung sind spezielle Bikeschuhe für den Winter wie die „Scott Heater MTB“. Darin ist zwar, anders als der Name vermuten lässt, keine Heizung versteckt, doch durch das Gore-Tex-Material hält der Schuh Schnee vom Fuß fern und lässt so die Kälte draußen. Und wenn man mal absteigen muss, rollt der Schuh beim Gehen auch noch gut ab.

Preis: 229,95

www.scott-sports.com

4. Heizung in der Sohle

Hightech im Bikeschuh: Die aufladbaren Heizsohle von Digitsole sorgt für bis zu acht Stunden für warme Füße.

Ein Franzose hat zwei Jahre lang gebastelt und getüftelt – heraus kam die „Digitsole“. Eine intelligente Schuhsohle, die mit dem Smartphone kabellos durch Bluetooth-Technik verbunden ist.  Karim Oumnia hat sie eigentlich für Läufer entwickelt. Aber auch Biker können die beheizbare Sohle nutzen. Die Digitsole heizt die Schuhe bis zu 40 Grad Celsius auf, so dass die Füße auch bei eisigem Wetter und Minusgraden nicht kalt werden. Bis zu sieben Stunden soll die kleine Heizung den Schuh wärmen. Danach wird die Einlage etwa drei Stunden lang mit Hilfe eines USB-Ports aufgeladen.

Preis: 199,99 Euro

www.digitsole.com

5. DIY-Klassiker: Zeitungspapier und Alufolie

Wer es etwas einfacher mag und nicht unbedingt das neueste Hightech-Produkt braucht, der kann seine Füße auch mit Einlegesohlen aus Schurwolle und Aluminium wärmen – in Drogerie- sowie Supermärkten erhältlich. Oder noch simpler: Mit Zeitungspapier den Schuh auslegen. Das isoliert und sorgt ebenfalls dafür, dass die Füße nicht allzu schnell kalt werden.

Preis: Lediglich ein paar Euro

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