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5 Tipps für ein perfektes Winter-Trainingslager

Ist der Winter zu kalt und nass, gibt es nur wenige Alternativen: Entweder auf den Rollentrainer im stillen Kämmerlein steigen oder seine sieben Sachen packen und mit dem Bike in ein Trainingslager gen Süden flüchten. Die Möglichkeiten für einen Urlaub mit Rad während der kalten Jahreszeit sind vielseitig und reichen vom Mittelmeer bis zu den Kanaren. Wer in wärmeren Gefilden Radkilometer sammeln möchte, der sollte rechtzeitig planen, um erfolgreich in die Radsaison zu starten. Mit diesen fünf Tipps gelingt das Winter-Trainingslager garantiert.

Entscheidungsfindung: Wieso, weshalb, warum ein Trainingslager?

Um aus der Vielzahl an Möglichkeiten für ein Trainingslager die passende auszuwählen, gilt es als erstes, sein Trainingsziel und die passende Location zu definieren.

Was möchte ich trainieren: Grundlagen- oder Kraftausdauer? Flach, bergig oder am besten alles? Möchte ich alleine oder mit Freunden reisen, individuell oder mich einer organisierten Trainingsgruppe anschliessen und pauschal buchen?

Erste Kilometer zu Hause

Auch wenn im Trainingslager ordentlich Kilometer gestrampelt werden, die ersten Trainingseinheiten sollten bereits in den Wochen zuvor in der Heimat absolviert werden. So lassen sich nach einer kurzen Akklimatisation die großen Trainingsumfänge besser realisieren, und man kriecht nicht nach wenigen Tagen auf allen Vieren oder wird vor Erschöpfung womöglich krank.

Die Dosis macht den Reiz

In der Regel wird im Winter-Trainingslager das Fundament für die kommende Radsaison gebaut. Lange, moderate Touren auf abwechslungsreichen Strecken verbessern die Grundlagenausdauer und den Fettstoffwechsel. Statt täglich Rekorde zu brechen, gilt es auf den eigenen Körper zu hören, um nicht schon zur Halbzeit erschöpft am Straßenrand zu sitzen. Die richtige Dosis macht’s: Ein klares Trainingsziel definieren, sinnvolle Trainingsreize setzen und Ruhe bewahren.

Es gibt kein schlechtes Wetter

Auch wenn das Trainingslager im wärmeren Süden liegt, so ist es doch ein Winter- und kein Sommerurlaub. Ob Balearen oder Kanaren, das Wetter, die Temperaturen und der Wind können sich schnell ändern. Hat man Pech, erlebt man gar eine komplette Regenwoche. Deshalb gehören Regenjacke, Bein- und Armlinge, Überschuhe und Handschuhe ebenso ins Gepäck wie eine Funktionsmütze. Langarmtrikot und lange Radhose sind kein Stilbruch, im Gegenteil: Erfahrene Biker und Radprofis erkennt man an der richtigen, angepassten Radkleidung.

Du trittst, was du isst

Wer viel trainiert, verbraucht auch viel Energie und sollte sich richtig ernähren. Eine hochwertige Ernährung zu den festen Mahlzeiten ist im Trainingslager essentiell. Nur so kann man täglich Druck auf die Pedale bringen und bleibt gesund. Auch während der Zeit im Sattel sollte man gut verpflegt sein – mit Bananen, Rosinen, Riegeln oder ähnlichem. Wichtig: Zum richtigen Zeitpunkt in angemessenen Mengen essen und nicht mit leeren Speichern aufs Rad steigen.  

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