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12 Fragen an Susi Huth zum R.X+ Trail Core All-Mountain Bike

Susi Huth ist eigentlich so oft wie möglich auf ihrem ROTWILD R.E1 Enduro MTB unterwegs. Aber ab und zu schadet es aber nicht, den eigenen Horizont zu erweitern, und so haben wir ihr für ein paar Testtage das R.X+ Trail Core zur Verfügung gestellt. In diesem Interview berichtet sie, wie ihr das Bike auf den Trails gefallen hat, welche Erfahrungen sie mit dem E-Mountainbike sammeln konnte und warum sie es am liebsten gar nicht mehr hergeben möchte.

Was macht für dich ein gelungenes All-Mountain E-MTB aus?

Eine gute ‚Bergauf- Performance’ und – ganz wichtig – auch volle ‚Bergab – Performance’.

 

Musstest du dich umstellen, als du zum ersten Mal ein E-Mountainbike gefahren bist?

Definitiv. Es ist einfach ein anderes Bike als ein ‚normales’ Mountainbike. Gerade beim Gewicht erschrickt man als Frau erst einmal. Oben am Trail angekommen stellt  sich wohl jeder die Frage, wie man mit dem E-MTB bergab klarkommen wird. Doch spätestens am Ende des Trails räumt das Lächeln im Gesicht alle Zweifel bei sich und anderen aus dem Weg! Letzten Endes behaupte ich als Frau sogar, dass sich das Zusatzgewicht des Bikes auf Trails teilweise positiv auswirkt. 

 

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Brose Drive-S-Antrieb und der Nutzung der vier verschiedenen Unterstützungsstufen?

Der Brose Drive S bietet ein sensibleres Ansprechverhalten und agiert sportlich in jedem Terrain. Das Bike lässt sich so auch in steilen und technischen Passagen gut handeln. Für mich bieten der Brose-Antrieb und die vier verschiedenen Unterstützungsstufen eine, dem Mountainbiken angepasste, optimale und angenehme Unterstützung.

 

Ist dir auf einer Tour schon mal ungewollt früh der Strom für den Akku ausgegangen?

Leider ist mir das schon einmal passiert, bei einer meiner ersten Ausfahrten! Das war aber mein eigener Fehler. Mit der Zeit lernt man das Bike besser kennen, bekommt ein Gefühl für die Akkuhaltezeit und fährt automatisch ökonomischer.

 

Bei welchen Touren und in welchem Gelände setzt du das R.X+ Trail Core ein?

Das R.X+ Trail Core eignet sich für alle Touren und jedes Gelände. Mit dem R.X+ Trail Core kann man sowohl eine gemütliche „Cappuccino-Ausfahrt“ zur Hütte unternehmen, eine lange Distanz bzw. viele Höhenmeter überwinden sowie einen technisch anspruchsvollen Trail fahren.

 

Nimmst du je nach Strecke und Witterung bestimmte Anpassungen an deinem Bike vor?

Je nach Gelände passe ich den Reifendruck an. Ist es nass und wurzelig, fahre ich für gewöhnlich mit weniger Luftdruck. Bei steinigem Untergrund habe ich lieber ein bisschen mehr Luft im Reifen, um keinen Platten zu riskieren.

 

Benutzt du am Vorder- und Hinterrad die gleichen Reifen?

Meistens ja.

 

Bist du das Bike schon mal mit den anderen Laufrad-Konfigurationen für Transalp (29“) oder Traction (27“+) gefahren?

Ja, ich habe beide Varianten schon ausprobiert und glaube, dass das ganz klar Geschmacksache ist. 29’’ ist mir persönlich zu unhandlich. Das Traction (27’’+) bietet superviel Grip, und die Plus-Bereifung verzeiht kleine Fehler sofort. Persönlich bleibe ich Fan von 27’’-Reifen – sie sind für mich einfach direkter.

 

Die Kettenstrebenlänge lässt sich beim R.X+ durch das „Multiple Dropout Inlay III“ variieren und so die Fahrdynamik anpassen. Fährst du mit langer oder kurzer Einstellung?

Persönlich bevorzuge ich die kurze Einstellung.

 

Fährst du das ROTWILD R.X+ Trail Core in der Serienausstattung oder hast du noch ein paar „Specials“ verbaut?

Am Serienbike habe ich nichts auszusetzen!

 

Hast du vor, in dieser Saison auch an E-MTB-Rennen teilzunehmen?

Generell plane ich überhaupt nicht mehr mit Rennen jeglicher Art. Es kann natürlich sein, dass es mich wieder packt und ich spontan an einem Rennen teilnehme. So werde ich sicherlich am Glemmride in Saalbach-Hinterglemm auch das E-MTB-Rennen mitfahren.

 

Hast du mit deinem ROTWILD R.X+ irgendwelche Projekte oder Touren in Planung, die du zum Beispiel mit deinem R.E1 Enduro-Bike nicht in Angriff nehmen würdest?

Mein R.E1 kann mindestens genauso viel wie das R.X+. Dennoch bringt das R.X+ so einige Freiheiten und Möglichkeiten zusätzlich mit. So kann man abends – auch kurz vor Sonnenuntergang – noch ein paar Runden drehen. Außerdem lässt sich die Grundlagenausdauer trainieren, während man gleichzeitig hohe Berge erklimmt. Und man kommt mit der gleichen Anstrengung einfach weiter als mit dem R.E1. Gerade nach Feierabend fällt es mir manchmal schwer, noch lange Touren mit dem E1 anzugehen, da ist das X+ auf jeden Fall eine sehr gute Alternative. Ich freue mich diesen Sommer schon wieder auf Saalbach-Hinterglemm. Sobald die Lifte schließen, bietet das E-MTB dann nämlich die Möglichkeit, an abgelegene und unbefahrene Orte vorzudringen.

 

Bike-Steckbrief von Susi Huths R.X+ Trail Core:

 

Steuersatz

ROTWILD MHS I AR TAPERED TI

Federelement

FOX FLOAT 3-POS DPS EVOL PERFORMANCE

Gabel

FOX 34 FLOAT 140 2-POS GRIP RHYTHM

Lenker

CRANKBROTHERS COBALT

Vorbau

CRANKBROTHERS IODINE

Sattelstütze

CRANKBROTHERS COBALT

Sattel

ERGON SMA30

Griffe

ERGON GD10 SLIM

Kurbel

E13 TRS 165 mm / E13 SPYDER ISIS II - BOOST

Pedale

Acros A-Flat MD

Schalthebel

SHIMANO SLX I-SPEC II

Schaltwerk

SHIMANO XT 11 Speed

Kassette

SHIMANO CS-7000 11-46T.

Bremse

SHIMANO SLX 7000 FIN PAD

Rotor

SHIMANO RT66 203/180

Laufrad

DT SWISS 27.5 H1900 SPLINE (30) 110-15QR / 148-12 TAS 

Reifen

SCHWALBE NOBBY NIC TLE APEX SPEEDGRIP 27.5x2.60

Batterie

IPU.500 ALUMINIUM

Display

MARQUARDT REMOTE 4311

Antrieb

BROSE DRIVE S

 

Mehr Infos zum ROTWILD R.X+ Trail Core gibt es hier.

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