Stefan

Tech&Talk vom 26.06.2018 08:40 Aktualisiert am 03.07.2018 13:59

Frage zur Schiebehilfe

Hallo zusammen!
In der Anleitung steht, dass die Geschwindigkeit der Schiebehilfe abhängig vom Kettengang ist. Das ist soweit korrekt, jedoch hat sie erstens im großen Gang wenig Kraft und zweitens benötige ich meist die Schiebehilfe, wenn es so steil wird, dass es gar nicht mehr geht. Dann habe ich natürlich den kleinsten Gang drin.
Jetzt habe ich aber schon mehrmals festgestellt, dass die Schiebehilfe manchmal total langsam und manchmal angenehm schnell schiebt, obwohl ich den kleinsten Kettengang drin hatte, immer auf größter Unterstützungsstufe. Leider konnte ich keinen Zusammenhang feststellen bzw. den Auslöser finden.
Kennt möglicherweise jemand die Situation bzw. kann sie eventuell sogar erklären?
Viele Grüße
Stefan
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Oldman

vom 28.06.2018 14:03
Hallo Stefan, ja das Phänomen kenne ich auch, habe aber auch keine Erklärung. Manchmal denke ich es ist einfach der Druckpunkt???
Grüße
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René

vom 02.07.2018 20:50
...ich kenne das "Phänomen" und habe bei meinen Anwendungen durch Beobachtung folgende Mutmaßung dazu: Die Schiebehilfe darf gesetzlich bis maximal 6 Km/h unterstützen. Doch woher soll die Motorunterstützung bei Betätigung des Knopfes wissen, wie schnell sich das Fahrrad gerade bewegt? Dieses Signal kommt vom Radsensor. Das bedeutet, frühestens nach zwei Radumdrehungen ist die Geschwindigkeit ermittelt, und die Unterstützungskraft kann auch die Beschleunigung anpassen. Es gehen also erst mal etwa fünf Meter ins Land, bevor die Schiebehilfe eventuell schneller wird. Das gewählte hintere Ritzel ist also, nach meiner Erfahrung, nur auf diesen ersten fünf Metern entscheidend. Die Unterstützungsstufe ist auch irrelevant.

Stefan

vom 03.07.2018 13:59
Das klingt einleuchtend!!!! Vielen Dank! Passt auch zu meinen Beobachtungen.
Viele Grüße,
Stefan

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