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TheRace

Schaltung & Antrieb vom 25.07.2019 16:12 Aktualisiert am 21.09.2019 13:45

Mögliche Höhenmeter mit R.E+

Moin,
ich habe mal mit einem R.E+ Pro geliebäugelt, finde aber keine halbwegs vernünftigen Angaben zu möglichen Höhenmetern.
Meine Hometrails sind im Odenwald und im Taunus.
Also nicht allzu steil.
Könnt ihr mal berichten, wieviel Hm ihr schon mir einer Akkuladung geschafft habt?
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TheRace

vom 25.08.2019 20:38
Das 2019er R.E+ Pro hat, glaube ich, ein 36er Kettenblatt und eine 11-46 Kassette.
Würde sich eine Änderung durch ein kleineres Kettenblatt und 11-50er Kassette positiv auf die Höhenmeter auswirken?
Der Motor müsste sich bergauf nicht so quälen.

Naturbursche

vom 26.08.2019 12:40
Das ist nicht so leicht zu beantworten.
Bei einem größeren Übersetzungsverhältnis brauchst du weniger Kraft, musst aber mehr Kurbelumdrehungen machen.
Soll heißen, dein Motor muss weniger Kraft aufwenden, läuft aber länger.

Da wäre noch die Frage, wie sich die HM zusammensetzen (kurz und steil, oder er lange und flach)

Wenn der Anteil der Steilen Auffahrten groß ist, dann lohnt sich eine Änderung des Antriebs auf alle Fälle.

Allerdings würde ich erst mal nur an einer Schraube drehen.
Soll heißen, entweder Kassette/Schaltung, oder Kettenblatt.

Wenn du ein kleineres Kettenblatt nutzen willst, dann musst du dir bewusst sein, dass deine Endgeschwindigkeit bei gleicher Trittfrequenz geringer sein wird.

Gruß Ingo



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AndyRW

vom 26.08.2019 15:36
Ich fahre ein 32er Kettenbaltt mit der 11/50er Sunrace Kassettte, im alpinen Gelände ein Muss! Die Endgeschwindigkeit ist für mich nicht so wichtig wie die Kletterfähigkeit. Bei steilsten Rampen (>35%) ist eine hohe Trittfrequenz lebenswichtig, sont verhungerst du im Anstieg.
Generell ist eine höherer Trittfrequenz gut für die Reichhöhe, aber wenn man halt steiler rauf fährt, resp. fahren kann, braucht man auch mehr Akku ;-)
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TheRace

vom 27.08.2019 11:44
Für mich ist auch die Steigfähigkeit wichtiger als Endgeschwindigkeit.
Auf meinem aktuelle MTB habe ich 30-11/50.
Ich dachte mir nur, wenn ich hier etwas "feinjustiere", saugt der Motor etwas langsamer am Akku.

@AndyRW, das wollte ich hören, also die verwendete Kombi :D
Ich hatte allerdings mal gehört, das mit einem 32er Blatt die Kette an der Strebe schlägt. Ist dem so? Wenn ja, gibt es einen vernünftigen Schutz oder Eigenbau?

Ich fahre ja auch nicht ständig steile Rampen hoch, aber die sollte man hin und wieder fahrend und nicht schiebend schaffen.
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AndyRW

vom 28.08.2019 06:38
@TheRace
Direkt hinter dem Drehpunkt der Kettenstrebe schlägt die Kette bei grober Fahrweise auf und zerkratzt den Lack dort. (nur bei 32er Kettenblatt)
Ich habe dort einfach ein Stück Slapper-Tape drüber geklebt und gut ist.
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TheRace

vom 28.08.2019 10:07
Ah, ok, danke.
abschließende Frage ...
Wird für den Umbau auf 32T Blatt eine Freigabe seitens Rotwild benötigt?
So ist zumindest die Aussage meines Händlers.
Ich zweifele das allerdings an.
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AndyRW

vom 28.08.2019 12:23 Aktualisiert am 28.08.2019 12:24
Einfach machen und gut ist! Ich fahre damit schon seit 2016.
Brauchst halt sicher nicht wegen dem zerkratzten Lack kommen ;-)

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Rot_Wild_Sau

vom 08.09.2019 19:58
@Schnitzeltiger: habe es leider eben erst gelesen, aber in deinem Kommentar bezichtigst Du mich eigentlich der Lüge! Die Tourlänge betrug 72 Kilometer 2200Hm und die Restkapazität betrug 45%. Wenn du das nicht hinbekommst dann ist es halt so und mir auch egal. Mein Spezl ist mit dem RE1+ mit der 518 IPU mitgefahren und bei ihm waren noch ca. 15% Restkapazität im Akku.
Letzte Woche bin ich eine Tour mit 65Km und 1550Hm gefahren und bin auf den letzten 15Km alles im Turbomodus gefahren und hatte noch etwa 30% im Akku. Ein Mitfahrer mit Bosch CX 500 hatte die letzten 2 Kilometer ohne Unterstützung fahren müssen da der Akku leer war.

Hoiza

vom 16.09.2019 12:44
Hallo,
ich habe ein R.T Pro mit 648Wh Akku.
Ich bin diese WE eine Tour von 86km mit 2300hm in den Alpen gefahren.
Komplettgewicht geschätzt 105-108kg.
Start und Ziel auf 600m, 2x Anstieg auf 1700m und 1x auf 2100m. Ca. die Hälfte war asphalitierter Radweg, der Rest Schotter-Forstwege.
Unterstützung. ein Teil 10%, das Meiste 15% und kurz auch mal 20%.
Am Ende waren noch 11% im Akku - also kurz vorm Abschalten.
(gpx gibts auf Komoot)
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TheRace

vom 16.09.2019 22:09
Update von mir ...
Ich habe meinen Akku das zweite Mal leer gefahren, diesmal rund um den Melibokus im Odenwald.
Die Ladung habe ich in zwei Zügen geleert.

Die erste Tour mit 1200Hm, 26km, vielleicht die Hälfte mit 10%, ähnlich viel mit 20% und ein kurzes, steiles Stück mit 40% - Rest 58%

Die 2. Tour mit 1400Hm, 30km, hier bin ich aber bestimmt die Hälfte mit 20% gefahren, eine Großteil mit 10% und wieder ein kurzes Stück mit 40% - Rest Null ...
Gesamtgewicht ... denke so 87kg.

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