Sonja

How-to vom 21.12.2015 10:33 Aktualisiert am 12.07.2017 15:16

Reichweitenangabe auf dem Display

Warum gibt es keine Reichweitenangabe beim Display?
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Ede Zimmermann

vom 21.12.2015 17:52
Ich habe eine Reichweitenanzeige bei meinem e-bike von einem anderen Hersteller. Kann aber gut darauf verzichten da die Aussagekraft überschaubar ist. Da kann man sie auch gleich weglassen.
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Superdulle

Rotwildritter

vom 22.12.2015 09:48
Um eine Reichweitenangabe kommunizieren zu können, muss es zuerst ein genormtes Prüfverfahren analog NEFZ geben. Hierzu fehlen momentan einfach die Rahmenbedingungen oder Vorgaben.
Im Idealfall fährt man auf der Ebene oder gar abschüssig in der leichtesten U-Stufe und hat noch ein wenig Rückenwind. Dass der Reifen dabei mit 4 bar gefüllt ist und kein Profil mehr aufweisen wird, sollte auch klar sein. Damit käme man dann sicherlich auch auf 333 km. ;-)
Im Gegensatz dazu: 15% Steigung - Gegenwind - feuchter und klebriger Untergrund - U-Stufe Sport - kein Druck auf dem Pedal - falsche Trittfrequenz und der Akku ist im Nu leer.
Bleibt zu hoffen, dass die Radbranche zeitnah auf einen Nenner kommt und somit die Systeme vergleichbar werden. Die Werte haben dann wahrscheinlich immer noch wenig mit der Realität zu tun (s. Verbrauchswerte Autos), aber zumindest sind die Werte vergleichbar, da sich die Prüfbedingungen gleichen.
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gsmuell2

vom 03.11.2016 20:46
@Superdulle: muss leider widersprechen... Die Argumente sind zwar nachvollziehbar, ABER ... es gibt bei den BOSCH Motoren schon EWIG !!!! eine Reichweitenangabe... Also das is schon umsetzbar!...
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René

vom 10.11.2016 20:26
...die normale Reichweitenangabe, die eher theoretischer Natur ist, beim Bosch. Sie zeigt immer nur den aktuellen Status an. Wenn ich also eine 200 Meter 20% Rampe im Sport hochpedaliere, ist meine Reichweite, selbst bei vollem Akku gerade mal (bsp.) 5 Km. Das heißt nicht anderes als: Wäre diese Rampe nun 5 Km lang, würde ich sie so schaffen. Diese Angabe ist meiner Erfahrung nach zu Nichts zu gebrauchen. Deshalb hat Bosch ja auch im Mai die "Toporeichweite" nachgereicht. Ich habe diese App (noch) nicht. Sie soll präziser sein, bezieht sich jedoch auch auf das "aktuelle" Fahrverhalten und ändert sich auch ständig. ...also eigentlich ist nur alles etwas bunter... :-)
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gsmuell2

vom 17.11.2016 18:42
die "rudimentäre" Bosch Berechnung ist sehr wohl hilfreich... wenn ich z.B. weiß dass ich noch 10 km zu fahren habe, aber mit meiner aktuellen Unterstützungsstufe mir das Bike nur 7 km anzeigt, dann sollte ich vielleicht überlegen ob ich vielleicht mehr selber strampel um noch "sicher" ins Ziel zu kommen... meistens is es ja nämlich so, dass man am Ende einer Tour ein "Ausrollstück" hat... und die echten Höhenmeter gleich am Anfang kommen... natürlich muss man sich das von Anfang an schon einteilen... das is schon richtig... aber mit der Zeit kennt man ja sein Bike und seine Anzeige... das is wie im Auto... da weiß man auch was es "wirklich" bedeutet was bei der Restkilometerangabe angezeigt wird...
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René

vom 17.11.2016 21:20 Aktualisiert am 17.11.2016 21:27
...hmmmm naja... ...ich fahre mit vollem Akku auf eine Strecke von bsp. 30 Kilometer. Gleich zu Beginn, nach 500 Metern sind Steigungen, die ich in "Tour oder "Sport" treten muss. Die Restreichweitenanzeige beträgt 7 Km. Da bleibt sie auch, wenn ich mit eingeschalteter Unterstützungsstufe bergab rolle. Da steht sie immer noch, wenn ich bereits 20 Km teils bergauf mit Unterstützung, teils bergab ohne Unterstützung gefahren bin... ...gut... ...sie schwankt immer etwas zwischen 4 und 9 Km. Am Ende der Beispielstrecke mit 30 Km und 800hm habe ich dann noch 56% Ladung, laut Nyon und Ladegerät zu Hause. Zweieinhalb Balken waren bei Streckenende noch da.
Die Topografiereichweite funktioniert ohne vorherige Streckenwahl genau so schlecht. Und mit Streckenwahl (bsp. per GPX Track) kann man zusehen, wie sich die Reichweitenzone ständig ändert. Woher soll das Gerät auch wissen, mit welcher Eigentrittleistung in Watt bei welcher Geschwindigkeit und in welcher Unterstützungsstufe ich zu fahren gedenke?

Ja, mit der Zeit kennt man sein MTP und auch sein Auto, wobei die Restreichweite beim Auto deutlich leichter zu ermitteln ist, da - bei modernen vernetzten Restreichweitenberechnungen - Geschwindigkeitsbegrenzungen, Topografie, Verkehrslage, und die im Navi eingegebene Strecke, mit in die Ermittlung einfließen. Das grandiose Scheitern dieser Anzeigen kann man lediglich bei Geländewagen - also richtigen!! Geländewagen - im Offroad Betrieb erleben. Das Fahren mit Untersetzung in maximal doppelter Schrittgeschwindigkeit und womöglich noch teilweise mit Sperren, lässt den Verbrauch stark schwanken. 30-50 Liter auf 100 Km sind da nicht ungewöhnlich. Und so ist es auch beim Pedelec. Für ein Straßenfahrrad womöglich eine halbwegs zuverlässige Sache, doch auf Trails? Ich weiß ja nicht, was Du fährst und wo Du fährst. Insofern kann es für Dich durchaus etwas bringen. Bei mir bringt´s nix. :-)
Meine Meinung und meine Erfahrung.
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Wunderpower

vom 28.01.2017 21:47
Also ich bin 2 Jahre Bosch gefahren und war mit Restreichweitenanzeige immer sehr zufrieden. Um so erstaunter war ich, dass Brose diese Anzeige nicht hat und ich mich an 5 Balken orientieren muss.
Interessant ist auch die Web Seite von Bosch mit den vielen Faktoren, die die Reichweite bestimmen.
https://www.bosch-ebike.com/de/service/reichweiten-assistent/
Es lohnt sich mal etwas rumzuklicken.
Mit meinem RT+ Tourbike habe ich noch keine belastenden Laufleistungen ermitteln können.

Klausi

vom 12.07.2017 15:16
Habe mir gestern ein R.C+FS gekauft. In der Gebrauchsanweisung wir eine Reichweitenangabe auf dem Display beschrieben. Wo finde ich diese?

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