Carbon

ROTWILD Carbon Rahmen werden in Handarbeit hergestellt. Sie bestehen hauptsächlich aus sog. HT-Fasern (HT = High Tenacity = hohe Zugfestigkeit). Der modulare Aufbaus des Rahmen ermöglicht uns jedoch, neben den HT-Fasern andere Carbon-Fasertypen (HM = High Modulus oder HST = High Strain and Tenacity) einzusetzen. So können spezielle Problemstellungen wie z.B. höhere Steifigkeiten (HM) oder das mechanische Verhalten des Rahmens bei Steinschlägen oder Impacts (HST) gezielt verbessert werden.

Ausgangsmaterial für die Rahmenherstellung bilden sog. Prepregs. Hierbei handelt es sich um Faserhalbzeuge, bei denen die einzelnen, teilweise bis zu 0,007 mm dünnen Carbon Fasern bereits mit Epoxidharz (Matrix) vorimprägniert werden. Die Qualität dieser Vorimprägnierung ist entscheidend für die späteren Eigenschaften des Carbon Rahmens. Nur die konstante Verteilung und das richtige Volumenverhältnis von Faser zu Harz ermöglichen ein ideales Leistungsgewicht des Rahmens. Wird beispielsweise um Gewicht zu sparen der Harzanteil im Prepreg reduziert oder im Verarbeitungsprozess minimiert, kann dies dazu führen, dass Fasern nicht mehr optimal im Harz eingebettet sind und damit keine Kräfte mehr übertragen können – insbesondere bei Druckbeanspruchungen.

 

Modul Monocoque Technology – MMT II

Um das Potenzial des Werkstoffs Carbon optimal auszunutzen, hat ROTWILD intensiv in den Bereich Grundlagenforschung investiert und ein neuartiges Fertigungsverfahren entwickelt: die MODUL MONOCOQUE TECHNOLOGIE.  

Mit Hilfe der MMT können wir die Werkstoffeigenschaften optimal ausnutzen, die extrem aufwändigen und schwierigen Fertigungsanforderungen sowie die damit verbundenen Qualitätssicherung für Carbon Rahmen ideal umzusetzen. Dies ist möglich, weil der Gesamtherstellungsprozess in einzelne Prozessschritte (Module) unterteilt ist, jedes Modul anhand eines vorgegebenen Verarbeitungsplans in Handarbeit hergestellt und direkt im Anschluss auf seine Qualität kontrolliert und entsprechend dokumentiert wird. So können Fehlerquellen schon im Vorfeld eliminiert werden. Zudem lassen sich die mechanischen Dämpfungseigenschaften des ROTWILD Rahmens präzise einstellen und die werkstoffspezifische Problemstellungen (Schlagempfindlichkeit) konkret beeinflussen. Somit kann auch der sog. „Komfort“ des Carbon Rahmen individuell optimiert werden.

Mehr zum MMT2 Verfahren finden Sie in unserer Wissensdatenbank.

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