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Kerstin Brachtendorf

Leider (endlich) vorbei!


Seit gestern ist eines der härtesten MTB-Etappenrennen zu Ende gegangen. Mit dem 6. Platz sind wir leider nicht ganz zufrieden, aber erleichtert, dass wir heil im Ziel angekommen sind.



Am Anfang des Rennens waren wir eigentlich ganz zuversichtlich, wir harmonierten immer besser als Team und kamen von Tag zu Tag besser in Fahrt. Wir hatten den 3. Platz im Gesamt-Klassement fest im Visier. Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass bei einem Etappenrennen eben alles passieren kann. Am 6. Tag verloren wir dann wegen Reifendefekten über 1 Stunde Zeit. Wir versuchten uns trotzdem so gut es ging für die letzten zwei Tage zu motivieren, aber ganz klar, dass wir da nicht mehr auf volles Risiko gefahren sind. Wir haben versucht die Etappen wirklich zu geniessen und das war auch gut so, denn die letzten beiden Tage waren die singletrail-reichsten Strecken. Das war endlich mal richtiges Mountainbiken.

 

Im großen und ganzen hat man aus dem Fahrerfeld immer wieder gehört, dass die Cape Epic einfach zu schwer geworden ist. Es wird von Jahr zu Jahr extremer und die ersten 3 Tage wurde so viel getragen und geschoben wie in keinem anderen Rennen. Umso befreiender waren somit die letzten Tage, wo man richtig rollen konnte.

 

Heute geht unser Flieger Richtung Heimat, einerseits enttäuscht wegen dem Ergebnis, andererseits erleichtert, dass wir ohne Stürze durchgekommen sind. Die Form hätte gepasst, aber wir sehen es auch als gutes Training für die nun beginnende Saison. Jetzt geht es ja erst richtig los.

 

 

Wir, Klaus und ich, möchten uns an dieser Stelle GANZ HERZLICH bedanken, bei denjenigen, die uns dieses Rennen ermöglicht haben. Das heisst, bei der ganzen ROTWILD-Crew für die wahnsinnig GEILEN Bikes, speziell bei Ole Wittrock, der sich immer mein Gejammer angehört hat und Danny Herz, der ganz souverän an unserem Abflugtag noch mein R.R2-Racefully zusammengebaut hat.

 

Und großen Dank auch an Sebastian Doerk, eigentlich Fotograf, aber für uns war er Reiseleiter und Chauffeur hier in Südafrika.

 

 

Grazie mille!!!

Beim Bike-Festival in Riva del Garda in 4 Wochen wird gefeiert!

 

Cari saluti aus Stellenbosch,

Kerstin & Klaus



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