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Nach der Vorbelastung von heute, kann das Rennen kommen.
Heute durfte ich zum ersten Mal seit wir hier in Los Angeles sind richtig schnell auf der Bahn fahren, das heisst die sogenannte "Vorbelastung" abspulen.
Oft habe ich vor der "Vorbelastung" mehr Angst als vor dem Rennen an sich, weil es mir jenachdem ein gutes oder schlechtes Gefühl mit in den Wettkampftag gibt. Heute fühlten sich die Beine richtig gut an und ich gehe mit Vorfreude in das Rennen von morgen.
Die 500m Distanz ist zwar nicht meine Spezialdisziplin, ich sehe sie eher als Vorbereitung auf meine Hauptdisziplin: die 3.000m Verfolgung. Trotzdem gebe ich natürlich alles, um eine Verbesserung meiner Vorjahreszeit zu erreichen.
Jetzt heisst es heute noch ein wenig locker rollen, die Füsse hochlagern und entspannen.
Und morgen so gegen 14.30 Uhr hau ich rein!
Daumendrücken nicht vergessen.
Bis dahin!
Cari saluti,
Kerstin


Akklimatisierung erfolgreich, die Vorbereitungen auf die ersten Wettkämpfe verlaufen planmäßig
Auch in diesem Jahr melde ich mich wieder live von der UCI Paracycling-WM auf der Bahn, diesmal aus Los Angeles. Während Ihr zu Hause bei eisigen Temperaturen friert oder auf die Rolle steigt, schwitzen wir hier im sonnigen Kalifornien.
Bereits letzten Donnerstag reiste ich mit der Deutschen Paracycling Nationalmannschaft an, um mich rechtzeitig zu akklimatisieren. Die ersten 3 Tage verliefen recht schleppend, aber heute, nach 5 Tagen, bin auch ich körperlich und mental angekommen. Das Training verlief eher ruhig. Viel wichtiger ist es, ausgeruht in die Wettkämpfe zu starten. Diese beginnen am Donnerstag, den 9. Februar 2012.
Gestern und heute habe ich ein paar lockere Runden auf der Bahn gedreht, zum Kennenlernen sozusagen. Morgen werde ich meinem Körper allerdings schonmal einen kleinen Vorgeschmack geben, was ihn am Donnerstag beim Rennen über 500m erwartet.
Jetzt geht's aber erstmal zur Fütterung der Raubtiere. Seit gestern ist das Hotel voll mit Athleten aus aller Welt und am Büffet werden Kämpfe Mann-gegen-Mann ausgetragen ... das ist schon mal eine gute Vorbereitung für das Scratch-Race am Sonntag.
In diesem Sinne, auf in den Kampf und good night aus LA.
Cari saluti,
Kerstin
Seit gestern ist eines der härtesten MTB-Etappenrennen zu Ende gegangen. Mit dem 6. Platz sind wir leider nicht ganz zufrieden, aber erleichtert, dass wir heil im Ziel angekommen sind.
Auch auf der vorletzten Etappe über 118km und 2700hm hatten wir kein Glück und fuhren zum Schluss nur noch auf "Durchkommen".
Mit 5 Platten und einem aufgeschlitzten Reifen schleppten wir uns heute nach über 7 Stunden ins Ziel und haben die Chance aufs Podium wohl endgültig verschenkt
Auf der härtesten Etappe in der Geschichte des absa Cape Epic Rennens erreichten wir heute als drittes Mixed Team das Ziel in Worcester.
Auf der zweiten Etappe haben wir heute mit Platz 4 unseren Vorsprung weiter ausgebaut und bleiben weiter in greifbarer Nähe zum Podium
Auf der ersten Etappe nach dem Prolog belegten wir heute den 4. Platz in der Mixed-Kategorie
Den Prolog über 27 km und ca. 700 hm haben wir erfolgreich auf Platz 5 beendet.
Einschreibung, Startnummern und Taschen abholen, packen und die Bikes fertig machen. Das stand heute auf dem Programm. Drum sind wir froh, wenn wir ab morgen NUR noch Radfahren dürfen.
Noch 2 Tage bis zum Start. Drum haben wir es nach den anstrengenden letzten Tagen heute ruhig angehen lassen.