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Bundesliga Finale: Rang zwei in der XCE Gesamtwertung für Nadine Rieder.

Am vergangenen Wochenende fand in Bad Säckingen das Bundesliga-Finale mit starker Besetzung und tollem Resultat für das Team AMG ROTWILD statt. Der Weltverband UCI hatte Bad Säckingen erstmalig den Status „HC“ verliehen, sodass das Rennen in die höchste internationale Kategorie – unterhalb des Weltcups – aufgestiegen war. Viele Weltklasse Fahrer kamen und sammelten hier nochmals wichtige Punkte für die Platzierung in der Weltrangliste.

Höchste Spannung versprach das Shortrace Rennen der Elite Damen, bei dem auf einem Kilometer Streckenlänge sechs Runden zu absolvieren waren. Für die Team AMG ROTWILD Sprintspezialistin Nadine Rieder begann diese Premiere optimal. Gleich in der ersten Runden konnte sie sich mit der amtierenden XCE Weltmeisterin Linda Indergand ein wenig vom Feld absetzen. Routinier Sabine Spitz gelang es zu den Beiden aufzuschließen, als diese anfingen gegenseitig zu  taktierten. In der Dreiergruppe übernahm Sabine Spitz auf heimischem Terrain die führende Position und als Nadine in der vierten Runde an zweiter Stelle fahrend einen kleinen Rutscher hatte, riss eine Lücke zu der Führenden auf. Ins Ziel fuhr Nadine auf Platz drei, knapp geschlagen von der Weltmeisterin, die sechs Sekunden vor ihr zweite wurde. Von dem Rennformat war Nadine sichtlich angetan: „Das Format hat mir sehr viel Spaß gemacht! In der Gesamtwertung XCE belege ich jetzt abschließend den zweiten Platz. Dadurch, dass ich in Heubach nicht am Start war fehlten mir leider ein paar Punkte für den Gesamtsieg.“

Sonntag trat die Sonthofenerin dann beim XCO Bundesliga Finale an. Aus der dritten Reihe startend war Nadine gleich zu Beginn in einen kleinen Stau verwickelt, schaffte es aber bis auf die 7. Position. Platz fünf im Visier, fuhr Nadine mit der amtierenden Olympiasiegerin Julie Bresset, bis ein technischer Defekt ihr Rennende verursachte: „Leider musste ich in der vierten Runde das Rennen beenden, mir war die Kette gerissen. Ich glaube, ich muss mir aber selbst die Schuld zuschieben, da ich einmal am Berg ein bisschen zu unsanft schaltete ... oder vielleicht hab ich einfach zu viel Druck. Schade, ansonsten hätte ich auf Platz drei in der XCO Gesamtwertung kommen können, so wurde es dann der fünfte“, resümierte die Allgäuerin mit einem Zwinkern.

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